Exzellenzzentren

 IDET - Innovazione Diagnostica e Terapeutica

Das Exzellenzzentrum für diagnostische und therapeutische Innovation IDET, ist in der Molekularmedizin tätig und verfolgt das Ziel der Entwicklung von Technologien und Molekülen mit diagnostischer und therapeutischer Anwendung in der Immunologie, Onkologie, Genetik und Neurobiologie.

 

Viale Europa 11
25123 Brescia
(Lombardei)

Telefon:
+39 030 371 73 04
Fax:
+39 030 370 11 57
URL:
www.med.unibs.it

Leiter des Forschungsprogramms:
Prof. Marco Presta
Kontakt:
Prof. Maurizio Memo
Email:
idet@med.unibs.it

Schwerpunkte

IDET konzentriert sich auf den Einsatz von Technologien für die Analyse des Genoms und des Transkriptoms (Affymetrix –Plattform) zusammen mit der Entwicklung neuer Analysesoftwares.
Der Fokus bei der Proteomik liegt auf der Untersuchung der Protein-Protein- oder Protein-Ligand-Interaktion (Plasmonen-Resonanz-Technologie [BIAcore ]).
Die Zell- und Molekularbiologie, die Genetik, die Produktion von rekombinierenden Proteinen in eukaryotischen und prokaryotischen Systemen sind besondere Stärken des Zentrums.

Kurzbeschreibung

Das Exzellenzzentrum IDET wurde mit dem Ziel gegründet, die Aktivitäten im Bereich der Molekularmedizin an der Universität in Brescia zu fördern.
Diese Aktivitäten sind durch eine fachübergreifende Forschung in der Immunologie, Onkologie, molekularen Genetik sowie Neurobiologie gekennzeichnet und erfolgen in enger Interaktion mit der klinischen Praxis der Kinderheilkunde und Gynäkologie.
Ziel des IDET Zentrums ist die Entwicklung neuer Technologien und Moleküle mit diagnostischem und therapeutischem Einsatz in den genannten Bereichen.

Fachbereich:
Biomedizinische und biotechnologische Wissenschaften
Leiter des Forschungsprogramms:
Prof. Marco Presta
Anzahl Fachbereiche:
2

Sektoren

    • Life Sciences und Materialien
      • Biotechnologie
      • Diagnostik

Dienstleistungen

    • Forschung und Technologie
      • Forschung und Entwicklung innerhalb des Parks
      • Verwaltung von externen Forschungsprojekten
    • Human Resources
      • Organisation von Kongressen, Kursen und Seminaren
      • Mitarbeiterfortbildung
      • Personalrekrutierung
      • Partnerschaften mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen

Andere Dienstleistungen

Die Tätigkeit des Zentrums ist stark durch den Einsatz von Technologien gekennzeichnet, die bei der Analyse des Genoms und des Transkriptoms (Affymetrix-Plattform ) sowie die Protein-Protein- oder Protein-Ligand-Interaktion (Plasmonen-Resonanz-Technologie [BIAcore ]) eingesetzt werden. Diese speziellen Technologien standen den öffentlichen und privaten Forschungsgruppen sowie den in der Ostlombardei angesiedelten Industrieunternehmen bis vor kurzem noch nicht zur Verfügung. Heute jedoch zählen sie zum Forschungsalltag und eigens dafür ausgebildetes Personal kann den Anforderungen zahlreicher Forschungsgruppen entgegenkommen. Damit wird vor allem ein Beitrag zur technologischen Entwicklung der Ostlombardei geleistet, aber auch Italiens.
Die Gründung eines "Zebrabärbling-Labors" ist sicherlich nicht nur regional von großer Bedeutung. Es zählt derzeit zu den wenigen Laboren überhaupt in Italien, die in diesem strategischen biotechnologischen Sektor tätig sind, und innovative Tiermodelle für die Untersuchung von Humanerkrankungen bereitstellen.

Daten & Fakten

Eckdaten

  • Gründungsjahr: 2001
  • Anzahl der Fachbereiche: 2 1) Abteilung für biomedizinische Wissenschaften und Biotechnologien: Fachbereiche Biologie und Genetik, Pharmakologie, Toxikologie und experimentelle Therapie sowie allgemeine Pathologie und Immunologie. 2) Abteilung für Mutter-Kind und biomedizinische Technologien: Fachbereiche Geburtsheilkunde und Gynäkologie sowie Kinderheilkunde.
  • Instrumente: Labor für die Untersuchung der embryonalen Entwicklung des Zebrabärblings (Danio rerio); Labor für konfokale Mikroskopie; Plasmonenresonanz (BIAcore); Affymetrix-Plattform für die Analyse der Genomik und der Transkriptomik; Tierraum für kleine Tiere und KO-Mäuse; P3-Labor für GMO-Forschung; Labor für die Radioisotopenanwendung.
  • Beschäftigte insgesamt: 66
  • Fläche für Forschungseinrichtungen: 1.500 m²
  • Gesamtfläche: 2.000 m²

Träger

Vorwiegend akademisch

Organisationen

  • Stiftung: Fondazione Nocivelli presso gli Spedali Civili di Brescia
  • Institut: Istituto Clinico Humanitas IRCCS, Rozzano, Milano

Ziele

  • Anziehung von Investoren
  • Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit lokaler Unternehmen
  • Intensivierung der Beziehungen zwischen Universitäten und Unternehmen
  • Ausbau neuer Forschungsaktivitäten
  • Steigerung des Technologieniveaus von Unternehmen und Institutionen
  • Technologische Beratung für Unternehmen und Institutionen
  • Schaffung neuer Arbeitsplätze
  • Gründung neuer Unternehmen
  • Wirtschaftliche Verwertung der wissenschaftlichen Ergebnisse
  • Verbesserung der Arbeitsqualität
  • Standortförderung

Standort

Standort und Umgebung

Name
Einwohner
Entfernung

Ort, in dem sich der Park befindet

Brescia

190.000

Universität

Università degli Studi di Brescia

Cluster

Lombardia Orientale

Infrastruktur und Verkehrsanbindung

Name
Entfernung

Flughafen

Brescia - "Montichiari"

20 Km

Milano - "Orio al Serio"

50 Km

Verona - "Villafranca"

60 Km

Bahnhof

Brescia

3 Km

Venezia

180 Km

Weitere wichtige Infrastruktur

Die von der Universität von Brescia geleistete technologische und fachübergreifende Dienstleistung. Diese Struktur ermöglicht eine direkte Interaktion mit Forschern der Bereiche Ingenieurwesen, Biotechnologie und Wirtschaft. Es wird erwartet, dass diese Interaktion Aufschluss über neue Perspektiven für technologische Entwicklung und Industrietransfer gibt, die besonders in der Ostlombardei von Bedeutung sind.

Technologietransfer

Einbeziehung in EU-Projekte

  • 6° Programma quadro

Nationale Projekte

  • MIUR
  • Fondazione Cariplo

Projekte mit italienischen und ausländischen Unternehmen

  • Projekt "Screening von antiangiogenetischen Präparaten"
  • Projekt "Charakterisierung der Aktivität und des Wirkmechanismus von C5aR-Inhibitoren und von dualen CXCR1 und C5aR-Inhibitoren"
  • Projekt "Molekulare Aspekte der entzündungshemmenden Aktivität von DF1681: Definition sowohl eines Zellmodells zur Identifizierung eines Molekulartargets als auch der Auswirkungen auf das zum Ausdruck gebrachte Transkriptom und auf dasjenige, das durch IL-8 in neutrophilen Granulozyten induziert wird”
  • Projekt "Evaluierung der Auswirkungen der IL6-Chimäre auf Zellen- und Tiermodelle hinsichtlich Neuroschutz und Remyelinisierung”

Internationale Patente

Diese Projekte haben die Hinterlegung folgender internationaler Patente ermöglicht:

  • Verfahren zur Identifizierung von Verbindungen, die Immun- und Entzündungsantworten regulieren sowie deren therapeutische Anwendung
  • PTX3 als frühzeitiger Marker für Herz- und Hirngefäßerkrankungen
  • 6RIL6-Chimäre für die Behandlung von neurovegetativen Erkrankungen
  • Anwendung von langem Pentraxin PTX3 für die Aufbereitung eines Präparates für die Behandlung von Krebserkrankungen, die mit einer veränderten Aktivierung des Wachstumsfaktors FGF2 zusammenhängen
  • Anwendung von langem Pentraxin PTX3 für die Aufbereitung eines Präparates zur Behandlung von Krebserkrankungen, die mit einer veränderten Aktivierung des Wachstumsfaktors FGF8 zusammenhängen
  • Anwendung von sulfatierten bakteriellen Polysacchariden geeignet für die Hemmung der Angiogenese
  • Das Zelladhäsionprotein Jam als Target für die Entwicklung neuer therapeutischer Impfstrategien

Kontakte zu Deutschland bestehen bereits

Nein

Kontakte nach Deutschland wären erwünscht in den Bereichen

Medizinische Biotechnologien in der Immunologie, Onkologie, molekularen und genomischen Genetik und in den Neurowissenschaften

Forschung & Entwicklung

Forschungsprojekte:

  • Neue Entzündungsmoleküle
  • Identifizierung neuer endothelspezifischer Gene, die bei der Angiogenese und den Gefäßtumoren auftreten
  • Identifizierung neuer Moleküle, die beim Neuronentod involviert sind
  • Molekulare Medizin der genetischen Erkrankungen
  • Gencharakterisierung und - ausdruckbei Erbkrankheiten und in Amniozellen: diagnostische und therapeutische Applikationen
  • Molekulare Medizin der soliden gynäkologischen Tumoren
  • Analyse des Genoms bei psychiatrischen Krankheiten
  • Software-Entwicklung für die Analyse des Genoms

Beschreibung

Eingesetzte Technologien: IDET konzentriert sich auf den Einsatz von Technologien für die Analyse des Genoms, des Transkriptoms (Affymetrix –Plattform) und der Protein-Protein- oder Protein-Ligand-Interaktion (Plasmonen-Resonanz-Technologie [BIAcore]). Entwicklung neuer Software zur Analyse des Genoms, für die Genotypenermittlung und die Analyse des Transkriptoms.

Nutzen

Entwicklung neuer Technologien und Moleküle mit diagnostischer und therapeutischer Anwendung in der Immunologie, Onkologie, molekularen Genetik und den Neurowissenschaften.

Inkubator und Förderungen