Technologiedistrikte

 Centro di Biomedicina Molecolare (CBM)

 

c/o CBM s.c.r.l.
s.s. 14 - km 163,5
34012 Basovizza
(Friaul-Julisch Venetien)

Telefon:
+39 040 3757703
Fax:
+39 040 3757710
URL:
www.cbm.fvg.it

Präsident:
Prof. Maria Cristina Pedicchio
Email:
info@cbm.fvg.it

Kurzbeschreibung

Die Region Friaul-Julisch Venetien verfügt im Bereich molekulare Biomedizin über zahlreiche wissenschaftliche Strukturen, die sich durch hervorragende Unternehmen und Fachkräfte auszeichnen, und in den unterschiedlichsten Bereichen der Wissenschaft auf internationalem Niveau arbeiten. Im Oktober 2004 wurde der Technologiedistrikt für molekulare Biomedizin gemeinsam vom Ministerium für Bildung und Forschung und der autonomen Region Friaul-Julisch Venetien gegründet. Dadurch soll das Gebiet sich als "System" etablieren und der wirtschaftliche Nutzen dieses Netzwerkes gesteigert werden. Der Distrikt konzentriert sich in seiner Aktivität auf die in der Medizin einsetzbaren Biotechnologien: Kardiologie, Neurowissenschaften, Onkologie, Hepatologie, regenerative Medizin, Genomik und Bioinformatik.
Durch die Gründung des Technologiedistrikts für molekulare Biomedizin wurde eine Struktur geschaffen, in der die schon vorhandenen Kompetenzen und Standortfaktoren wie innovative Unternehmen, verfügbares Risikokapital, qualifizierte Fachkräfte und Wissenschaftler gebündelt wurden.

Das CBM (Zentrum für molekulare Biomedizin) ist ein privat-öffentliches Konsortium und für die Koordinierung des Technologiedistrikts zuständig.
Das CBM hat seinen Hauptsitz im AREA Science Park bei Triest. Alle Labore sind in den wichtigsten wissenschaftlichen Zentren der Region angesiedelt. Hauptaufgabengebiete von CBM sind die Verbreitung von Innovation und die Förderung von Technologietransfer. Zum weiteren Dienstleistungsangebot gehört die Bereitstellung von Laboren, Arbeitsgerätschaften und Angebote zu qualifizierter Ausbildung.

Unternehmen:
49
F&E-Einrichtungen:
18

Sektoren

    • Life Sciences und Materialien
      • Biotechnologie
      • Diagnostik
      • Biomedizin
      • Biologie
      • Chemie
      • Nanotechnologie

Dienstleistungen

    • Forschung und Technologie
      • Verwaltung von externen Forschungsprojekten
      • Technologietransfer
    • Human Resources
      • Organisation von Kongressen, Kursen und Seminaren
      • Mitarbeiterfortbildung
      • Partnerschaften mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen
    • Business
      • Vertrauliche Wirtschaftsauskünfte
      • Beratung zum Schutz geistigen Eigentums
      • Zugang zu Venture Kapital
      • Bildung von Netzwerken

Daten & Fakten

Eckdaten

  • Gründungsjahr: 2005
  • Unternehmen: 49
  • Forschungseinrichtungen: 18

Träger und Organisationen

  • CBM s.c.r.l. - Konsortium für das Zentrum für molekulare Biomedizin (Leitung des Distrikts) c/o AREA Science Park
  • AREA Science Park

Ziele

  • Schaffung von neuen Arbeitsplätzen
  • Verbesserung der Arbeitsqualität
  • Anziehung von Investoren
  • Gründung neuer Unternehmen
  • Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen
  • Optimierung der Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Unternehmen
  • Entwicklung neuer Forschungsaktivitäten
  • Wirtschaftliche Verwertung der wissenschaftlichen Ergebnisse
  • Technologische Unterstützung der Unternehmen und Einrichtungen
  • Steigerung des technologischen Niveaus von Unternehmen und Einrichtungen
  • Anziehung und Ausbildung junger Forscher
  • Unterstützung der KMUs
  • Erreichung von internationalen Standards
  • Förderung der Forschung durch systematische Integration der Industriepartner in privat-öffentliche Forschungsprojekte
  • Anziehung von führenden Unternehmen der Branche durch Direktmarketing und bereitgestellten Förderungen
  • Förderung des Wachstums der technologischen Wirtschaftsinitiativen durch Gründung oder Beteiligung an Seed Fonds und Early Stage Financing Fonds und durch „fortgeschrittene“ Inkubatoren
  • Gründung eines Büros zur Vermarktung von in vorklinischen Tests ausgewählten geistigen Eigentums durch Investitionen

Netzwerke

  • ADITE (Verband der Technologiedistrikte)
  • Nationales Zentrum für biologische Ressourcen - CNRB
  • Nano 2 life
  • ETP – European Technology Platform on Nanomedicine

Mitglieder

Organisation und Verwaltung des Distrikts obliegt CBM. Das Konsortium fungiert als Brücke zwischen Forschung und Industrie, indem es wissenschaftliche Einrichtungen, Unternehmen, öffentliche Institutionen, Entwicklungs- und Finanzfirmen in ein Netz integriert und koordiniert, wodurch der wirtschaftliche Nutzen in der Region gesteigert wird.

Standort

Standort

Name
Einwohner
Entfernung

Standort

Triest

208.621

10 km

PST

AREA Science Park

Luigi Danieli Technologiepark

80 km

Technologiepark Pordenone

120 km

AGEMONT - Agentur zur Förderung der regionalen Wirtschaft

120 km

Universität

Universität Triest

10 km

Universität Udine

80 km

Infrastruktur und Verkehrsanbindung

Name
Entfernung

Flughafen

Flughafen Friaul Julisch Venetien

40 km

Bahnhof

Hauptbahnhof Triest

10 km

Hafen

Triest

10 km

Technologietransfer

Einbeziehung in EU-Projekte

  • IRENE – Italian RElay Centre North East di Area Science Park
  • Sviluppo Italia

Aktivitäten

  • Grant Office: Das Grant Office des CBM erleichtert Forschung und innovativen Unternehmen den Zugang zu externen Finanzierungen aus dem In- und Ausland. Es stellt Grants zur Verfügung, verwaltet diese und fördert damit die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Mitgliedern und anderen öffentlichen Einrichtungen bzw. Unternehmen auf nationaler und internationaler Ebene. Die Partner nehmen an ausgewählten Forschungs- und Entwicklungsprojekten teil, wobei die Schlüsselkompetenzen des CBM besondere Berücksichtigung finden. Darüber hinaus werden folgende Dienstleistungen für Dritte angeboten: 1) Administration innerhalb der Projektabwicklungen und 2) Information über und Koordination von Finanzierungsmöglichkeiten.
  • Osservatorio Economico: Das „Osservatorio Economico“ (Wirtschaftliche Beobachtungsstelle) unterstützt den Technologietransfer, in dem es die Entwicklung in der Biomedizin in Friaul-Julisch Venetien und den angrenzenden Ländern (Österreich und Slowenien) beobachtet und analysiert. Das Osservatorio dient als Instrument zur Kanalisierung der Wachstumsinitiativen des regionalen Unternehmernetzwerkes.
  • Osservatorio sulle Biotecnologie: Das Osservatorio sulle Biotecnologie (Überwachungsstelle für Biotechnologien in der Medizin) beobachtet die Nachfrage und bewertet eventuelle Einsatzmöglichkeiten von Biotechnologien in der Medizin. In der Phase der Bewertung und Evaluierung von Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen soll es als strategisches Instrument dienen.
  • IP Office: Das IP Office arbeitet mit dem Ziel, geistiges Eigentum zu schützen, zu valorisieren und schließlich die Forschungsidee in allen Phasen des Business Developments zu begleiten. Es handelt sich um einen Komplettservice: angefangen beim Ideen-Scouting über Partnerschaft in der Projektentwicklung bis hin zur Unterstützung im Management. Das Office betreut die Einrichtungen und Unternehmen des Technologiedistrikts und konzentriert sich auf folgende Aufgaben: - Schutz des geistigen Eigentums (Evaluierung von Ideen, die in Patenten geschützt werden sollten; Überprüfung der Patentierbarkeit; Bewertung der eventuellen vertraglichen und normativen Einschränkungen, die einen Schutz durch Patentierung verhindern; Unterstützung beim Erstellen und Einreichen der Patentanträge) - Valorisierungspläne (Analyse der Verkaufsmöglichkeiten; Kosten- und Nutzenanalyse im Zusammenhang mit Patentschutz; Aufzeigen der finanziellen Ressourcen und damit verbundene Unterstützung) - Vermarktung der auf IP basierenden Produkte (Wirtschaftliche Bewertung der zu patentierenden und der patentierten IP; Unterstützung bei Start-up und Spin-off) - Hilfe bei Abtretung oder Licensing von Patenten und Know-How

Internationale Kooperationen

CBM verfolgt seine Ziele durch eine aktive Zusammenarbeit mit Unternehmen, Forschungsbehörden, nationalen und internationalen Einrichtungen, um seinen Mitarbeitern unterschiedliche und interdisziplinäre Strukturen bereit zu stellen. Beispiele für erfolgte Kooperationen sind u.a.: Kontakt mit Qatar, vor allem mit Qatar Foundation, Qatar Scientific and Technology Park di Doha für ein Projekt im Bereich personalisierte Medizin, mit der Qatar University, dem Hamad Hospital und der National Healthy Autority. Weitere Kontakte wurden mit dem Consorcio Parque de Investigación Biomédica de Barcelona (PRBB) und dem Institut RIKEN Yokohama für Projekte im Bereich funktionale Genomik aufgebaut. Außerdem bestehen Forschungskooperationen mit der Princeton University (USA), Cold Spring Harbor Laboratory (USA), dem Wellcome Trust Menome Campus (Großbritannien) und folgenden Einrichtungen in Japan: das HVC Inc. (Sapporo), das Chiba Industry Advancement Center (Chiba) und das Kazusa DANN Research Institute (Chiba).

Forschung & Entwicklung

Inkubator und Förderungen

Regional

  • Art.13 Gesetz Nr. 11/2003
  • Art. 9 Gesetz Nr. 11/2003
  • Art. 5 Gesetz Nr. 11/2003
  • ESF, Ziel 3, Maßnahme D4
  • Art. 6 Gesetz Nr. 1/2004
  • Art. 21 Gesetz 26

National

  • Rechtsverordnung Nr. 297 vom 27. Juli 1999