Technologiedistrikte

 Imast S.c.a.r.l.

Distretto Tecnologico sulla Ingegneria dei MAteriali polimerici e compositi e STrutture

 

Piazza Bovio 22
80133 Napoli
(Kampanien)

Telefon:
+39 081 5519586
Fax:
+39 081 5519586
URL:
www.imast.it

Präsident:
Dott. Luigi Nicolais
Direktor:
Dott.ssa Evelina Milella
Kontakt:
Dott.ssa Evelina Milella
Email:
segreteria@imast.it

Schwerpunkte

ICT:
Software (Durchführung von Programmen zur Erhebung und Analyse von Daten); Mikroelektronik (Organische Werkstoffe für die Realisierung von Speichern und Displays); Maschinenbau (Integrierte Planung und Realisierung von Strukturen aus innovativen Verbundwerkstoffen für verschiedene Industriebranchen); Luft- und Raumfahrttechnik (Entwicklung von Werkstoffen und Technologien für die Realisierung innovativer Raumfahrtssubsysteme);

Life Sciences und Werkstoffe:
Biotechnologie (Tissue-Polymer); Diagnostik (Studie und Realisierung von Verbundstrukturen für die Positionierung von Patienten in Magnetresonanz-Diagnosesystemen); Nanotechnologien (Neue Werkstoffe mit Nanopartikeln und dazugehörige Technologien für die Anwendung im Transportbereich); Werkstoffe (Multifunktionale Verbundwerkstoffe für folgende Industriesektoren: Luft- und Raumfahrt, Fahrzeugtechnik, Biomedizin, Schiffbau, Zivilbauten, Polymerelektronik, Bahntechnik); Feuer (Entwicklung digitaler und experimenteller Methoden zur Realisierung spezieller „Facilities“ zum Testen und Qualifizieren von Werkstoffen bei Feuereinwirkung); Klebstoffe (Entwicklung struktureller Klebstoffe als alternative Fügetechnik zu den herkömmlichen Verbindungsverfahren (Schweißen, Nieten, Nageln, Schrauben))

Kurzbeschreibung

IMAST ist ein modernes Corporate Research Centre, in dem führende italienische Unternehmen, Universitäten und öffentliche Forschungseinrichtungen gemeinsam Forschungstätigkeiten im Bereich Engineering der Polymer- und Verbundwerkstoffe betreiben.
IMAST fungiert als Holding von Laboren der Industrie und der öffentlichen Hand und organisiert Arbeitsgruppen mit öffentlich- und privattätigen Wissenschaftlern für spezifische Forschungsprojekte.
Auftrag von IMAST ist es, Forschung, Ausbildung und technologische Innovation in einem System zusammen zu fassen, dessen Kenntnisse und know how bei industriellen Produkten und Prozessen vornehmlich der Mitgliedsunternehmen angewendet werden.

Unternehmen:
15
F&E-Einrichtungen:
3
Fläche:
2500 mq
Beschäftigte insgesamt:
17

Sektoren

    • ICT und Technologie
      • Telekommunikation [Durchführung von Programmen zur Erhebung und Analyse von Daten]
      • Mikroelektronik [Organische Werkstoffe für die Realisierung von Speichern und Displays]
      • Mechanik [Integrierte Planung und Realisierung von Strukturen aus innovativen Verbundwerkstoffen für verschiedene Industriebranchen]
      • Luft- und Raumfahrt [Entwicklung von Werkstoffen und Technologien für die Realisierung innovativer Raumfahrtssubsysteme]
    • Life Sciences und Materialien
      • Biotechnologie [Tissue-polymer]
      • Diagnostik [Studie und Realisierung von Verbundstrukturen für die Positionierung von Patienten in Magnetresonanz-Diagnosesystemen]
      • Pharmazie
      • Nanotechnologie [Neue Werkstoffe mit Nanopartikeln und dazugehörige Technologien für die Anwendung im Transportbereich]
      • Materialwissenschaften [Multifunktionale Verbundwerkstoffe für folgende Industriesektoren: Luft- und Raumfahrt, Fahrzeugtechnik, Biomedizin, Schiffbau, Zivilbauten, Polymerelektronik, Bahntechnik]

Details

Feuer (Entwicklung digitaler und experimenteller Methoden zur Realisierung spezieller „Facilities“ zum Testen und Qualifizieren von Werkstoffen bei Feuereinwirkung);
Klebstoffe (Entwicklung struktureller Klebstoffe als alternative Fügetechnik zu den herkömmlichen Verbindungsverfahren (Schweißen, Nieten, Nageln, Schrauben)).

Dienstleistungen

    • Forschung und Technologie
      • Forschung und Entwicklung innerhalb des Parks
    • Human Resources
      • Organisation von Kongressen, Kursen und Seminaren
      • Mitarbeiterfortbildung
      • Personalrekrutierung
      • Partnerschaften mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen
    • Business
      • Beratung zum Schutz geistigen Eigentums
      • Zugang zu Venture Kapital
      • Bildung von Netzwerken
    • Verwaltungsdienstleistungen
      • Beratung im Umgang mit öffentlichen Verwaltungen
      • Administrative Dienstleistungen für die angesiedelten Unternehmen
      • Technische Unterstützung in der Standortwahl von Unternehmen und Laboreinrichtungen
    • Andere Dienstleistungen
      • Territoriales Marketing
      • Standortmarketing

Daten & Fakten

Eckdaten

  • Gründungsjahr: 2004
  • Unternehmen: 15
  • Forschungseinrichtungen: 5
  • Bank: 2

Der breite Bereich der Polymer- und Verbundwerkstoffe verzeichnet eine beachtliche Wachstumsrate. Auf dem Weltmarkt (derzeitiges Handelsvolumen über 61 Milliarden Dollar) rechnet man für den Zeitraum 2004 bis 2009 mit einem Wachstum von 3,2 bzw. 5 Prozent. Gegenüber anderen neuen Werkstoffen bietet dieser Markt ein großes Potenzial für Technologiesprünge. Aus einer McKinsey - Machbarkeitsstudie geht hervor, dass die öffentlichen und privaten Forschungsaktivitäten in der italienischen Region Kampanien im Bereich der Polymere und Verbundwerkstoffe mit Polymermatrix auf nationaler und internationaler Ebene eine herausragende Führungsposition einnehmen: In Kampanien sind 580 Wissenschaftler tätig, davon 440 in öffentlichen Einrichtungen und 140 in privaten Unternehmen; 25 Prozent der italienischen, in den renommiertesten Fachzeitschriften veröffentlichten wissenschaftlichen Publikationen zu diesem Thema stammen von Wissenschaftlern aus Kampanien; die wissenschaftliche Produktion Kampaniens im Bereich der Polymer- und Verbundwerkstoffe ist weltweit anerkannt. Es existiert ein ausgedehntes Netzwerk mit den wichtigsten internationalen wissenschaftlichen Einrichtungen. Die oben genannten Aspekte bildeten die Grundlage für die Gründung des Technologiedistrikts Kampanien. Am 17. Juli 2003 unterzeichnen die Ministerin für Bildung, Universität und Forschung Letizia Moratti und der Präsident der Region Kampanien Antonio Bassolino die Einverständniserklärung zur Realisierung eines Technologiedistrikts im Bereich Engineering der Polymerund Verbundwerkstoffe sowie Strukturen; am 11. Februar 2004 wurde die Verwaltungsgesellschaft des Distrikts für Engineering der Polymer- und Verbundwerkstoffe sowie Strukturen – IMAST S.c.a.r.l. gegründet; am 9. März 2005 wurde das Rahmenprogramm zwischen der italienischen Regierung und der Region Kampanien unterzeichnet, mit der die Initiative Technologiedistrikt umgesetzt wird.

Trägerschaft

51% öffentlich

Ziele

  • Anschluß an die Spitze der internationalen Forschung: Konzentration führender Kompetenzen im Bereich Engineering der Polymer- und Verbundwerkstoffe; Fokussierung der Forschungstätigkeit auf industrieafffine Themen internationaler Bedeutung, die wirtschaftlich hochrelevante Ergebnisse hervorbringen
  • Förderung innovativer Projekte bei den lokalen Unternehmen
  • Anziehung und Ausbildung von Talenten: Bildung eines Exzellenz-Zentrums
  • Verbesserung der Kooperation zwischen Universitäten und Unternehmen
  • Standortförderung
  • Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen
  • Wirtschaftliche Verwertung der wissenschaftlichen Ergebnisse
  • Anziehung von Investoren

Netzwerke

  • ADiTe - Italienischer Verband der Technologiedistrikte
  • Globalnetwork (Boeing Company)

Mitglieder

Standort

Standort

Name
Einwohner
Entfernung

Standort

Napoli

975.139

Salerno

146.500

50 km

PST

Consorzio Technapoli

20 km

Parco Scientifico e Tecnologico di Salerno

50 km

Universität

Seconda Università di Napoli

Università di Napoli Federico II.

Università degli Studi di Salerno

30 km

Kompetenzzentrum

CRdC - "Neue Technologien für die Produktion"

9 km

CRdC "Transport"

30 km

Infrastruktur und Verkehrsanbindung

Name
Entfernung

Flughafen

Aeroporto Capodichino di Napoli

5 km

Napoli Centrale

Hafen

Napoli

Salerno

30 km

Costa di Amalfi

70 km

Technologietransfer

Einbeziehung in EU-Projekte

  • GRA - Green Regional Aircraft (RP7)
  • SMART - Service for SMEs in collaborative transport research projects (RP7)
  • ASAP - (GPS
  • CESPERT - (GPS)
  • MANTA - (FIRB)
  • SITRAM - (INDUSTRIA 2015)

Aktivitäten

  • IMAST führt Maßnahmen zur industriellen Umsetzung der Forschungsergebnisse durch und fördert damit die Entstehung neuer Spinoffs. Ein Beispiel ist die Firma OPTOSMART Srl, die 2005 aus der Zusammenarbeit einiger Forscher hervorgegangen ist. Dieses neue Unternehmen stellt Demodulatoren für Bragg-Gitter, optoelektronisches Zubehör und Bragg-Gitter, Refraktometer und Prozesssteuersysteme her.
  • Unterstützung der Kleinunternehmen beim Technologietransfer: Maßnahme 3.17 des POR 2002/2006 (6,3 Mio. € an IMAST für Forschung und Entwicklung Kleinunternehmen)
  • Teilnahme am Programm für Bahntechnologie zwischen Region, Großunternehmen, Kleinunternehmen, zuständigen Einrichtungen und Technologiedistrikt

Internationale Kooperationen

Kontakte bestehen bereits zu:

  • The Boeing Company
  • Memorandum of Understanding mit dem Innovation Cluster Kyoto-Japan
  • “Structural Durability and System Reliability” vom Fraunhofer Institut im Bezug auf das EU Projekt Green Regional Aircraft
  • Carbon Composites e.V. (Augsburg)

Kontakte wären erwünscht in den Bereichen:

  • Nanotechnologie
  • Studie des Verhaltens von Werkstoffen (insbesondere Verbundwerkstoffe mit Polymermatrix) gegenüber Feuer
  • Strukturklebstoffe

Forschung & Entwicklung

Projekt: PIROS

nn

Beschreibung

Im Rahmen des Projekts wurden innovative Technologien für die Realisierung von Komponenten aus multifunktionalem Verbundwerkstoff, wie z.B. "Liquid Molding"-Prozesse (RTM, RFI, VARTM, RIFT), entwickelt und eingesetzt. Ferner wurde der Prozess der nanometrischen Dispersion der Chargen in Harzen weiterentwickelt, mit dem Ziel, eine einheitliche, kontrollierte und wiederholbare Dispersion zu erhalten.

Nutzen

Ziel des Projekts war die Entwicklung von Werkstoffen und Strukturen in einem digital-experimentellen Labor zum Testen und Qualifizieren von Werkstoffen und Strukturen unter Einwirkung von Feuer.
Zielgruppe: Unternehmen des Technologiedistrikts und Zulieferer.
Nutzen: der Know-How Bedarf im Bereich Feuer ergibt sich aus der Notwendigkeit, das Verhalten innovativer Verbundwerkstoffe bei Feuereinwirkung kennen und vorhersehen zu können, da es sich um entflammbare Werkstoffe organischer oder synthetischer Herkunft handelt. Die im Labor gewonnenen Erkenntnisse lassen sich deshalb in sämtlichen Industriebranchen mit Brandrisiko anwenden, da die eingesetzten Werkstoffe hinsichtlich ihres Brandverhaltens qualifiziert werden müssen.

Projekt: MANTA

Beschreibung

Gegenstand des Projekts war die Entwicklung neuer modifizierter Verbundwerkstoffe mit einem Anteil anorganischer bzw. metallischer Nanoteilchen und Carbon-Nanoröhren sowie der dazugehörigen Fertigungstechnologien, die es ermöglichen, auf der Grundlage der entwickelten Polymere oder speziell modifizierter Matrixen innovative Strukturklebstoffe zu gewinnen und neue Komponenten mit breit gefächerter Leistungscharakteristik herzustellen.

Nutzen

Ziel des Projekts war die Studie und die Optimierung von Polymersystemen mit innovativen funktionalen bzw. strukturellen Eigenschaften, die sich aus der Einbindung von Nanopartikeln ergeben.
Zielgruppe der Projektergebnisse waren Unternehmen der strategischen Sektoren wie Luft- und Raumfahrt sowie Kraftfahrzeug- und Bahntechnik. Werkstoffe mit nanometrischen Partikeln gelten bei diesen Unternehmen als extrem vielversprechend, allerdings mussten vorher die Probleme, die derzeit den Einsatz von Verbundwerkstoffen für Kleber, Schäume und Thermoplaste mit langen oder durchgehenden Fasern in einigen Anwendungen begrenzen, gelöst werden.

Inkubator und Förderungen

Regional

National

  • Gesetz 297
  • Gesetz 296
  • Gesetz 388 (FIRB)
  • GPS

EU-Ebene

  • FP7