Fondazione Torino Wireless

Corso Galileo Ferraris, 64
10129 Turin
(Piemont)
- Telefon:
- +39 011 19501401
- Fax:
- +39 011 5097323
- Präsident:
- Prof. Rodolfo Zich
- Direktor:
- Ing. Claudio Giuliano
- Kontakt:
- Claudine Faleo
- Email:
- info@torinowireless.it
Schwerpunkte
ICT und Industrie, Infomobility, e-Health, Security / e-Security, Domotik, Lokalisierung
Kurzbeschreibung
Bereits im Dezember 2000 startete das Projekt Torino Wireless auf Initiative der Associazione Torino Internazionale mit dem Engagement der Region Piemont, sowie des Istituto Superiore Marion Boella (ISMB). Gemeinsam mit der Unione Industriale und ITP wird eine konzertierte Runde gegründet, um die Projektbeteiligten der Region Piemont zu sensibilisieren.
Ziel der regionalen Einrichtungen war es, dem Standort eine hochwertige Alternative zum Automobilsektor bieten. Die Autostadt Turin entscheidet sich mit der Gründung des ICT Distrikts „Torino Wireless“ für eine führende Position im High-Tech Sektor und stützt sich dabei auf die in der Region stark präsente Kultur der technologischen Innovation.
Im Jahr 2001 werden eine Reihe von Fortbildungs- und Studienseminaren durchgeführt, worin wichtige Entwicklungsperspektiven des Distrikts dargestellt werden: zahlreiche High-Tech Hersteller, wichtige ICT Managementdienstleister und vor allem in den neuen ICT Bereichen tätige Unternehmen haben ihren Sitz in Turin und Umgebung.
Dezember 2001
Die Gründungsmitglieder unterzeichnen ein "Memorandum of Understanding", worin das gemeinsame Engagement für die Gründung von Torino Wireless und eines „ICT-Valleys“ mit Zentrum in Turin festgehalten wurde. Seither schreiten die Arbeiten immer schneller voran.
2002 wird ein Führungskomitee gegründet, das aus den regionalen Institutionen besteht. Seine Aufgaben sind es, die Aktionsleitlinien bis zur Gründung des Distrikts festzulegen und die dafür notwendigen Organisationsstrukturen aufzubauen.
Dezember 2002
Im Dezember 2002 wird die Stiftung Torino Wireless gegründet.
Mai 2003
Der offizielle Beginn von Torino Wireless ist im Mai nach Unterzeichnung der Programmationsvereinbarung, worin die Partner sich verpflichten, gemeinsame Aktionen und Programme zu definieren und die Stiftung Torino Wireless die notwendige Unabhängigkeit erhält, um die Aktivitäten zu koordinieren.
Seither arbeitet die Stiftung für die Entwicklung des Technologiedistrikts mit enormen Ressourcen und Energien.
Torino Wireless ist ein Technologiedistrikt mit Schwerpunkt auf Information and Communication Technology (ICT), und zählt Software, Multimedia, Optik, Mikroelektronik, Wireless und Wireline zu seinen Komponenten. Dieses regionale Entwicklungsmodell verstärkt den Einfluss der Forschung auf das Wirtschaftswachstum: Dies alles beinhaltet Torino Wireless. Aber es handelt sich auch um einen internationalen Distrikt, in dem neueste Forschung durch Anwendungen und Systeme in den Bereichen Infomobilität, Pflege, Gesundheit, Domotik, Finanzen etc. auch „traditionellen“ Sektoren einen Innovationsschub verleihen kann.
Die Stiftung Torino Wireless ist Zeichen eines gemeinsamen Engagements im Bereich ICT: ihre Aufgabe besteht darin, das Wachstum des Distrikts ICT zu beschleunigen und ihn unter weltweit innovativsten Distrikten zu positionieren.
Um dieses Ziel zu erreichen, unterstützt die Stiftung direkt technologiebasierte Unternehmen durch individuelle Maßnamen; sie aktiviert die Zusammenarbeit zwischen KMUs, Großunternehmen und Forschungszentren bei für die Region wichtigen Projekten hochtechnologischen Inhalts ; sie fördert die Finanzierung der Innovation durch die Schaffung eines Venture Capital Fond Systems.
- Unternehmen:
- 14.934
- F&E-Einrichtungen:
- 23
Sektoren
-
ICT und Technologie
- Telekommunikation
- Multimedia
- Elektronik/Elektrotechnik
- Mikroelektronik
- Mess-/Steuer-/Prüfgeräte
- Robotik
- Industrieautomation
- Prozessautomation
-
Energie und Umwelt
- Energie
Dienstleistungen
-
Forschung und Technologie
- Technologietransfer
-
Human Resources
- Organisation von Kongressen, Kursen und Seminaren
- Partnerschaften mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen
- Unternehmensberatung
-
Business
- Anbahnung von Geschäftskontakten
- Beratung zum Schutz geistigen Eigentums
- Zugang zu Venture Kapital
- Venture Kapital vorhanden
- Bildung von Netzwerken
-
Verwaltungsdienstleistungen
- Technische Unterstützung in der Standortwahl von Unternehmen und Laboreinrichtungen
Daten & Fakten
Eckdaten
- Gründungsjahr: 2002
- Unternehmen: 13.000 in Piemont; 1420 in der Datenbank; 332 analysierte und bewertete; 182 betreute (532 Maßnahmen)
- Forschungszentren: 3 universitäre Zentren, 9 öffentliche Forschungszentren, 4 private Forschungszentren, 7 gemischte Forschungszentren (öffentlich/privat)
- Inkubatoren: 3
Ziele
- Ausbau der Wettbewerbfähigkeit der Firmen
- Unterstützung der KMUs
- Steigerung der Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Firmen
- Förderung eines Systems von Finanzinstrumenten und Finanzfachleuten als Unterstützung der Innovation (Venture Capital)
- Steigerung des technologischen Niveaus der Unternehmen und Einrichtungen
- Gründung von neuen Unternehmen
- Anwerbung von Investoren
- Ausgezeichnete internationale Standards
Netzwerke
- ADITe (Verband Italienische Technologiedistrikte)
- Polytechnikum Mailand
- Newcom, europäisches Exzellenznetzwerk für Wireless-Kommunikation
- Technologiedistrikt Sophia Antipolis (Frankreich)
- State of Queensland und NICTA (Australien)
- Fundaciòn Chile su Galileo (Chile)
- Distrikt Sapporo und Softopia, gegründet durch JETRO (Japan)
- British Columbia Wireless Cluster und Federal Research Center on telecommunications – CRC (Canada)
- UCLA zu Sensorennetzwerken (USA)
Mitglieder
Folgende Faktoren machen die Region Piemont besonders geeignet für die Entwicklung von ICT Technologien: zahlreiche Dienstleister und KMUs im ICT Bereich, wichtige High-Tech Hersteller, sowie bedeutende Infrastrukturen im Bereich Forschung und Innovationstechnologie. Die komplexe Entwicklungsdynamik bei den Innovationszyklen und den ICTs erfordert von der Stiftung Torino Wireless Koordinierung und Zielsetzung für die Aktivitäten der Distriktmitglieder. Daraus ergeben sich schnelle technologische und organisatorische Anpassung, Management und Kontrolle ständiger und schneller Informationsströme, kontinuierliche Neudefinition der Kompetenzen für die Innovation. Die bisherigen Aktivitäten umfassen: Initiativen zur Förderung von Forschung und Entwicklung in der Region des Distrikts, Unterstützung der geistigen Eigentums als Instrument zur Valorisierung der Innovationsinvestitionen, Förderung und Unterstützung der Unternehmen durch Wissenstransfer und durch finanzielle Mittel, Networking zur Stärkung der KMUs, Internationalisierung und Anziehung von Talenten, um dem Unternehmen neue Möglichkeiten zu eröffnen.
- Ministero dell'Università e della Ricerca (MIUR) www.miur.it
- Regione Piemonte (www.regione.piemonte.it)
- Provincia di Torino (www.provincia.torino.it)
- Città di Torino (www.comune.torino.it)
- Camera di commercio, industria, artigianato e agricoltura di Torino (www.to.camcom.it)
- Politecnico di Torino (www.polito.it)
- Università degli Studi di Torino (www.unito.it)
- Università degli Studi di Piemonte Orientale Amedeo Avogadro (www.unipmn.it)
- Istituto Superiore Mario Boella (ISMB) www.ismb.it
- Istituto di Elettronica e di Ingegneria dell'Informazione e delle Telecomunicazioni del CNR (IEIIT) www.ieiit.cnr.it
- Istituto Italiano di Ricerca Metrologica (INRIM) www.inrim.it
- Unione Industriale di Torino (www.ui.torino.it)
- Alenia Aeronautica (www.alenia-aeronautica.it)
- Fiat Group (www.crf.it)
- Motorola (www.motorola.it)
- STMicroelectronics (www.st.com)
- Telecom Italia (www.telecomitalia.com)
- San Paolo IMI (www.intesasanpaolo.com)
- UniCredit (www.unicreditgroup.eu)
Standort
Standort
Name | Einwohner | Entfernung | |
Standort | Turin | 900.608 | Die Stiftung Torino Wireless liegt im Zentrum von Turin |
Wissenschafts- und Technologieparks | Bioindustry Park (Colleretto Giacosa; Ivrea) | 50 km (Autobahn Turin-Aosta) | |
Environment Park (Turin) |
4 km (in der Stadt) |
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WTP Telekommunikationen Valle Scrivia (Tortona) |
114 km (5 km von der Mautstelle Tortona mit Anschluss zur A21 Turin-Piacenza) |
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Tecnogranda (Dronero, CN) |
108 km (32 km von der Autobahn A6 TO-SV, Ausfahrt MARENE) |
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Tecnoparco des Lago Maggiore (Verbania) |
146 km (2km von der Autobahneinfahrt Voltri-Sempione) |
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Virtual Reality and Multi Media Park (Turin) |
7 km (in der Stadt) |
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Universität | Polytechnikum Turin | 400 m (in der Stadt) | |
Universität Turin | 3 km (in der Stadt) | ||
Universität Ostpiemont |
81 km (Vercelli) |
Infrastruktur und Verkehrsanbindung
Name | Entfernung | |
Flughafen | Turin, Italy (TRN) - Caselle | Der Flughafen Turin befindet sich 16 km südlich von der Stadtmitte. Von dort sind es über eine schnelle Umgehungsstraße zur Autobahn nur ca. 30 Min. |
Bahnhof | Porta Nuova | 1,9 km - 4 Minuten |
Porta Susa | 2,3 km – 5 Min |
Technologietransfer
Einbeziehung in EU-Projekte
- Alps IRC
- European Venture Contest (Europa)
- GAP – Global Access Program (USA)
- Pacte PME (Frankreich)
- Asia Invest II: Riding the waves of innovation (Indien)
Forschung & Entwicklung
GAL PMI
Beschreibung
Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung von auf dem Satellitensystem Galileo basierenden Prototyp Lösungen; einer Technologie, die starken Einfluss auf die gesamte europäische Mobilität ausüben wird.
Nutzen
Das Projekt erarbeitet Prototypen innovativer Lösungen, die am Ende der Aktivitäten im April 2008 in Form neuer Dienstleistungen und Technologien vorgestellt werden. Diese Lösungen können auf dem Markt in die Bereiche Engeneering und Vertrieb integriert werden, vorallem die auf Informationen des neuen Lokalisierungssystems basierenden telematischen Dienstleistungen.
Ein Beispiel sind automatisch über den Satellit Galileo mit einer heute nicht von GPS erreichten Sicherheit und Präzision geregelte und kontrollierte Systeme für das Management von Zufahrtsstraßen in Städtezentren; ein weitereys Beispiel ist die Unterstützung von Bergtouristen durch Palm Terminals oder Smartphone, die Sicherheit auch in Gegenden ohne Netzabdeckung bietet und Hilfskräfte unterstützen kann.
Sektor nachhaltige Mobilität
Dieser Sektor ist ein hervorragender Anwendungsbereich des Systems Galileo. Im Bereich Verkehr, Bahn und Schifffahrt wurden schon viele Anwendungen mit den aktuellen Lokalisierungssystemen entwickelt, wie z.B. Navigationssysteme in Fahrzeugen, Fahrzeug- und Verkehrsmanagement; hier kann eine höhere Zuverlässigkeit, Präzision bei der Position und Garantie für die erhaltenen Informationen geboten werden. Typische Anwendungsbeispiele für den Einsatz des Lokalisierungssystems Galileo und der Local Elements sind: Öffentlicher Nahverkehr, Management und Regulierung der Zufahrten zu bestimmten Gebieten und Strukturen, Management von Logistik und Rettungseinsätzen im Bereich Gefahrenguttransport und Mautbezahlung. Im Bereich der nachhaltigen Mobilität darf das Pricing nicht vergessen werden. Aufgrund der eingeschränkten aktuellen Lokalisierungssysteme werden keine spezifischen Anwendungen für das Errechnen des Betrages oder die Bezahlung der Maut vertrieben. Durch zertifizierte Informationen mit globaler Deckung können in diesem Sektor neue Anwendungen realisiert werden. Die Regierung von Großbritannien hat Anfang Juni 2005 ein Programm mit dem Titel „L.A.-style gridlock" angekündigt, das die Bezahlung nach gefahrener Strecke vorsieht (pay per mile) und auf globalen und zertifizierten Positionsinformationen basiert. Damit soll das Auto weniger genutzt, und die Abgasemmissionen in den Städten bis 2020 drastisch reduziert werden.
Bereich Umweltschutz
Auch im Umweltschutz bringt Galileo großen Nutzen. Mögliche Anwendungsgebiete sind die ständige Daten- und Informationssammlung für die Studie von Gezeiten und Ozeane, Kursbestimmung von Eisbergen, Athmosphärenkontrolle und Analyse des Wasserdampfes, Klimastudien, Wetter- und Erdbebenvorhersagen.
Bank- und Finanzsektor
Besonders wichtig bei Anwendungen im Bank-/Finanzsektor sind Online Transaktionen, Autentizitätsgarantie und Informationsschutz sowie der Austausch von verschlüsselten Unterlagen. Das System Galileo bietet interessante Möglichkeiten in den Bereichen e-Commerce und e-Banking, sowohl zwischen Unternehmen und Verbraucher (B2C), als auch zwischen Unternehmen und Unternehmen (B2B). Die für solche Anwendungen verwendeten Informationen aus dem System Galileo werden an das Data Stamping weitergegeben. Da es sich um eine zertifizierte Angabe handelt, werden Unterlagen rechtsgültig und wirtschaftliche Transaktionen oder andere Einkäufe durch Kreditkarten sicherer, denn gerade hier ist Betrug (phishing, pharming5) weltweit verbreitet. Weitere Einsatzgebiete der Data Stamping-Informationen sind e-trading für Aktienkäufe und -verkäufe sowie generell alle Börsentransaktionen, die dadurch zertifiziert, rechtsgültig und sicher werden.
Auch bei heute bereits verwendeten elektronischen Signaturen kann man davon profitieren.
Die strategische Zielsetzung von Galileo richtet sich vor allem auf Anwendungen für Institutionen (Transporte, Sicherheit, Rettungsdienste,…) Die möglichen Anwendungen sind fachübergreifend; finanzielle Unterstützung und nationale Initiativen werden erforderlich sein. Die Implementierung der local elements, mit denen kostenpflichtige Dienstleistungen und “Servicezentren” für das Management geliefert werden können, bedarf hoher Investitionen und finanzieller Unterstützung durch nationaler und regionale öffentliche Einrichtungen. Diese finanzielle Unterstützung soll sowohl die Forschungsphase und vorwettbewerbliche Entwicklung, als auch die infrastrukturelle Implementierung des Services abdecken. Eine bedeutende finanzielle Unterstützung in der Forschungs- und Entwicklungsphase könnte für die regionalen Einrichtungen strategisch sehr wichtig sein, um in der Region private Unternehmen mit technologischen Fachkompetenzen zu entwickeln und zu konsolidieren. Diese könnten dann auf den nationalen und globalen Märkten expandieren und ihren Service auf Basis von Galileo Signalen anbieten.
IRGAL
Beschreibung
Schaffung eines regionalen Kompetenznetzwerkes und Clusters für das Navigationssystem Galileo, das Forschung, Innovation und Technologietransfer im Bereich „Time of Galileo“ und „Empfänger des Signals Galileo“ entwickelt. Technische Ziele sind:
1) Forschung und Innovation im Bereich Zeitmessung.
Zunächst wird ein Cäsium-Atomuhr-Prototyp erforscht und entwickelt. Ausgehend von der genauen Analyse dieser Technologie und der mittel- und langfristigen Marktbedürfnisse wird ein Cäsium-Atomuhr-Prototyp entworfen.
2) Forschung und Innovation bei Positionsempfängern und Zeitmessern
Schwerpunkt wird die Entwicklung des Galileo Software Receivers und der Merkmale für das Chip-Set sein. Der Software Receiver ist heute eine Komponente der wichtigsten internationalen Qualitätslabore im Sektor GNSS und stellt die Synthese aller fortschrittlichsten Erkenntnisse über Empfänger, die Schlüsseltechnologie aller User-Terminals für den Empfang von Positions- und Zeitdaten dar. Der SW Receiver ist ein hoch flexibles Instrument, mit dem jede technologische Innovation mit einem Time-to-market auf den Markt gebracht werden, der bei jedem anderen Receivertyp unmöglich wäre.
Die Wettbewerbsfähigkeit eines im Marktsegment der Galileo User arbeitenden Labors bemisst sich an seiner Fähigkeit, mit einem so anspruchsvollen und gleichzeitig leistungsstarken Produkt wie den SW Receiver mit seinen innovativen Elementen und dem hohen IPR Content zu arbeiten. Das Navigationslabor verfügt über alle zur Entwicklung dieses Receivers nötige Kompetenzen und fördert die Wettbewerbsfähigkeit aller Beteiligten.
Ebenfalls erarbeitet werden die Merkmale des Chip Sets im Basisband des Receivers, wobei das Ziel die Ausarbeitung eines Prozesses für die Definition der Chipsetkriterien ist, damit die endgültige Fassung in Produktion geschickt werden kann (nach Abschluss der Projekts IRGAL (Innovation and Research on Galileo), wenn die Kriterien der Galileo-Signale endgültig festgelegt sind). Entwicklung des RF Chipsets von Galileo. Ziel ist es, einen vorwettbewerblichen Prototyp für das Chipset RF zu erarbeiten, der das Schlüsselelement des Galileo Front-End Receivers darstellt.
Nutzen
Die Ergebnisse des Projekts IRGAL werden die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Technologiedistrikts Piemont durch den Technologietransfer an ansässige Unternehmen steigern. Außerdem ist die Zusammenarbeit mit dem GTR (Galileo Test Range) Latium geplant. GTR bietet die Möglichkeit, Messungen der entwickelten Prototypen (z.B. des SW Receivers) durchzuführen. Diese Messungen schaffen Synergieeffekte, da man die im Piemont geplanten Prototypen testen kann, und werten den Galileo-Standort in der Region Latium auf.
OMEGABOX Media Center
Beschreibung
OMEGABOX Media Center ist eine moderne Lösung zur Integration von Multimedia-Services, die dem User hohen Nutzen bietet und ähnlich wie eine Set-Top-Box mit Schnittstellen und integrierten Multimediageräten (CD/DVD, digitale TV Empfänger, Tastatur, Maus….) ausgerüstet ist.
OMEGABOX dient als Plattform zur Förderung der Konvergenz zwischen Unterhaltungsanwendungen und Kommunikation, wie z.B. ipTV over IP und Videokonferenzen: Integration und Konvergenz sind die Stärken dieser Plattform.
Nutzen
- Entwicklung von HW und SW Komponenten für die Bearbeitung von generierten Mulitmedia-Datenflüssen oder Datenflüssen zuhause (Domotik und/oder "home entertainment")
- Entwicklung von HW und SW Komponenten für die Schaffung/Verwaltung von Autorenrechten bei Inhalten entsprechend einem Interoperabilitätsstandard /iDRM) auf der Plattform Open Source
- Studie und Implementierung von Algorythmen für die Automatisierung und/oder Entwicklung von für den Einsatz in oben genannten Bereichen erforderlichen kognitiven Funktionen (z.B. Bildwiedererkennung für Sicherheit und Videoüberwachung)
- Entwicklung von Interoperabilitätsfunktionen zwischen den Services der Plattform und den bereits im häuslichen Bereich vorhandenen Geräten (z.B. Bluetooth Handys für die Stimmerkennung VoIP)
