DTA - Distretto Tecnologico Aerospaziale
Wichtigste Eckdaten des DTA: Umsatz, Mitarbeiter, Forschungsunternehmen und –zentren, Wissenschafts- und Technologieparks und Universitäten.
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- Übersicht
- Daten & Fakten
- Sektoren
- Dienstleistungen
- Mitglieder
- Standort
- Technologietransfer
- Forschung & Entwicklung
- Inkubator und Förderungen
Adresse
Via della Conciliazione, 22
00193 - Roma
(Latium)
Telefon
+39 06 328851; +39 06 32885-250/-257/-258
Fax
+39.06 96519957
World Wide Web
www.lazio-aerospazio.it; www.filas.it

Daten & Fakten
Eckdaten
- Gründungsjahr: 2004
- Sitze: 1
- Unternehmen: 250
- Beschäftigte insgesamt: 30.000
- Forschungseinrichtungen: 10
- Universitäten: 5
Spezifizierungen
- 5 Milliarden Euro Umsatz
- 10 Forschungseinrichtungen: Agenzia Spaziale Italiana (ASI), Consiglio Nazionale delle Ricerche (CNR), Centro Sviluppo Materiali (CSM), Ente per le Nuove Tecnologie, l’Energia e l’Ambiente (ENEA), sede di Frascati (Roma) dell’European Space Agency/Centre for Earth Observation (ESA/ESRIN), Istituto Nazionale di Fisica Nucleare (INFN), Istituto Nazionale di Fisica della Materia (INFM), Istituto Nazionale di Astrofisica (INAF), Istituto Nazionale di Geofisica e Vulcanologia (INGV)
- 250 bedeutende Unternehmen aus den unterschiedlichen Industriebereichen des Sektors
- 5 Wissenschafts- und Technologieparks
- 5 Universitäten (La Sapienza, Tor Vergata, RomaTre, Cassino, Viterbo)
- 4 Fakultäten für Ingenieurwissenschaften, 12 Fachbereiche und 30 Studienaufbauprogramme (Diplom, Master, Doktor) im Bereich Luft- und Raumfahrt, zahlreiche Forschungsprojekte unter der Leitung von CNR, CSM, ESRIN ENEA, IFN,ASI
- In diesen Einrichtungen sind ca. 3000 Fachkräftebeschäftigt, darunter. Professoren, Forscher und weitere Fachleute
Träger und Organisationen
Die Träger sind komplett öffentlich.
Angesiedelte Unternehmen
In der Region befinden sich Luft- und Raumfahrtunternehmen, die in folgenden Bereichen tätig sind: Zulieferbereich (Elektronik, EDV, Flugelektronik und Kommunikation), sowie Dienstleistungen im Sektor Luft- und Raumfahrt, Instandhaltung und Flughäfen.
Ziele
Aufgabe des DTA ist die Förderung der stabilen Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Hand und den privaten Unternehmen in der Forschung, Wirtschaft und Finanzierung. Dadurch soll ein „fortgeschrittenes Industriesystem“ mit Fachkräften aufgebaut werden, die auch auf internationaler Ebene wettbewerbsfähig sind. Dieses Ziel soll durch folgende Aktionen erreicht werden:
- Unterstützung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten, die der Industrie und vor allem den KMUs in Latium dabei helfen sollen, eine wichtige Rolle auf dem Waren- und Dienstleistungsmarkt zu spielen. Diese Projekte stützen sich thematisch auf neue Technologien für Werkstoffe, Komponenten und Ausstattungen in der Luft- und Raumfahrt sowie auf die Entwicklung zukünftiger, europäischer Satellitensysteme (Galileo, Egnos für Satellitennavigation und Kopernikus/GMES für Erdbeobachtung, Umweltüberwachung und Sicherheit);
- Für den Distrikt und seinen Mitgliedern wird eine Plattform für Rechts- und Organisationsfragen entwickelt, die Werte, Regeln und Verhaltensweisen vereinheitlicht. Damit soll das enge Zusammenwirken zwischen Nachfrage, Angebot und Forschung im Bereich Raumfahrttechnologien verbessert werden. Es werden sowohl Zusammenschlüsse zwischen KMUs sowie KMUs und Großunternehmen gefördert, als auch die öffentlich-private Zusammenarbeit in der Industrieforschung und Versuchsentwicklung;
- Hilfe bei der Beantragung von europäischen Fonds des 7. EU-Rahmenforschungsprogramms und bei wachsenden europäischen Investitionsprogrammen im Luft- und Raumfahrtsektor;
- In Zusammenarbeit mit Institutionen, die sich auf die Internationalisierung konzentrieren, sollen das DTA sowie die Region Latium dabei unterstützt werden, italienische und weltweite CEOs miteinander in Kontakt zu bringen. Hiervon sollen KMUs sowie die regionale Forschungsinstitution profitieren: Zugang zu internationalen Märkten, neue strategische Partnerschaften, Zugang zu neuen Technologien.
Hauptinterventionsbereiche (Technologie, Anwendungen, Projekte):
- Luft- und Raumfahrttechnik
- Elektronik
- Informatik
- Avionik
- Kommunikation
Im DTA konstruieren und montieren zahlreiche Betriebe Satelliten, Festtreibstoffmotoren, Teile für die Trägerraketen Ariane und Vega und für die Abschussrampen von Luft-Luft und Luft-Boden-Raketen, sowie Systeme, Untersysteme und Komponenten von Ausstattungen für Luft- und Raumfahrzeuge und Helikopter. Das von Filas koordinierte Cluster DTA engagiert sich zudem in europäischen ICT Projekten und Projekten des internationalen Matchmaking sowie der Bildung von Kooperationsplattformen von extended und/oder virtual Enterprises (z.B. Space2.Land und Lazio Connect) und in internationalen Netzwerkprojekten.
- Gründung neuer Unternehmen
- Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen
- Optimierung der Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Firmen
- Entwicklung neuer Forschungsaktivitäten
- Steigerung des technologischen Niveaus der Unternehmen und Einrichtungen
- Schaffung neuer Arbeitsplätze
- Verbesserung der Arbeitsqualität
- Standortförderung
- Anwerbung von Investoren
- Wirtschaftliche Aufwertung der wissenschaftlichen Ergebnisse
- Technologische Beratung für Unternehmen und Institutionen
Netzwerke
- ENCADRE – Netzwerk der europäischen Luft- und Raumfahrtdistrikte – wird von der Generaldirektion Unternehmen der EU koordiniert. Der DTA gehört dem Netzwerk (MOU) an, das die Zusammenarbeit zwischen den europäischen Luft- und Raumfahrtdistrikten fördert.
- ERRIN – Non-Profit Verband mit 58 europäischen Regionen. ERRIN fördert den Austausch von Best Practices und die Netzwerkbildung zwischen den Regionen zur Förderung der Realisierung gemeinsamer Projekte in den Bereichen Biotechnologien, Transport, Energie, Gesundheit, ICT, Weltraum sowie Finanzierungsinstrumente für Innovationen.
- SIDEREUS – das Projekt SIDEREUS wird von Filas koordiniert und von der Europäischen Kommission über das Programm Asia Invest kofinanziert. Das Programm Asia Invest ist eine Initiative der Europäischen Union mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen der EU und Asiens zu fördern, um Handel und Investitionen zwischen den beiden Wirtschaftsräumen zu steigern. Die einzelnen Partner sind: BavAIRia(Deutschland), GAIA (ICT Association of Basque Country, Spanien), HBIC (Hertfordshire Business Incubation Centre- UK). Partner in Asien: ITSMA (Interact. Technology, Software and Media Ass.-Indien), CCA (China Consulting Association-China), TTC (Thales Technology Centre, Singapur).
- COIN - COllaboration and INteroperability for networked enterprises. COIN zielt darauf ab, eine integrierte, offene und flexible ICT Plattform zu planen und zu entwickeln, als auch einen entsprechenden Prototyp herzustellen. Grundlage dafür bilden sowohl die bestehenden Forschungsergebnisse aus der Enterprise Interoperability (verfügbare Ergebnisse der Enterprise Interoperability DG INFSO D4 Cluster, und besonders der europäischen Projekte ATHENA, INTEROP, ABILITIES, SATINE, RUSTCOM) als auch aus der Enterprise Collaboration (verfügbare Ergebnisse aus den europäischen Projekten ECOLEAD, DBE, E4 und ECOSPACE). Es soll eine “Open Source und Business Oriented” Plattform entstehen, auf der in sicherer und geeigneter Form bestehende oder zu entwickelnde innovative Dienstleistungen zusammengestellt und angeboten werden. Der beschriebene Prozeß garantiert dabei die optimale Kombination der Dienstleistungen in Bezug auf das jeweilige Geschäftsumfeld (Branche, Größe der beteiligten Unternehmen, Offenheit und Dynamik bei der Zusammenarbeit, etc.).
- AIDA - Computeranalyse der Unternehmen mit folgenden Inhalten: Forschungsprogramm und Finanzanalyse, Finanzdatenbank und unmittelbare Aktivierung des Online-Zugriffs und Fortbildung der Nutzer.
- NEREUS - Regionen aktiv in der Raumfahrttechnik haben sich zu einem europäischen Netzwerk zusammengeschlossen. Das Netzwerk umfasst 22 europäische Regionen aus 9 Ländern.(Vollmitglieder).
- Filas unterhält zusammen mit den Berufsverbänden systematische Kontakte zu Cluster-Managern von internationalen Luft- und Raumfahrtdistrikten. Toulouse, Sophia, Antipolis, Bayern, Hertfordshire, Baskenland, Holland, Benelux, Kanada, Abu Dhabi, Marokko, Mexiko, China, Indien und Singapur; neue Kontakte werden gerade aufgebaut (Japan, Marokko, Korea)
- Das europäische Projekt KORANET ist ein Forschungsprojekt des 7.Rahmenprogramms. Es handelt sich um eine Initiative mit 11 Partnern aus 10 Ländern und folgenden Zielen: Erkennung und Förderung eines gemeinsamen Unterstützungsschemas für Projekte der wissenschaftlichen Zusammenarbeit, im Rahmen des IV. F&E Rahmenprogramms sollen Kooperationen zwischen koreanischen und europäischen Unternehmen gefördert werden. Ankurbelung der Zusammenarbeit zwischen europäischen und koreanischen Technologiedistrikten.





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