Parco Scientifico e Tecnologico della Sicilia - Catania
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Adresse
Z.I. Blocco Palma I
Stradale V. Lancia 57
95121 Catania
(Sizilien)
Telefon
+39 095 292390
Fax
+39 095 292730/33
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Forschung & Entwicklung
Verwendung von Altmaterial für die Entwicklung biologisch abbaubarer Polymere (Pha) für Landwirtschaft und Agrarindustrie
Beschreibung
Durch das Forschungsprojekt konnten relevante methodologische Kenntnisse erworben werden, die sich bei der Verwendung von Altmaterialien aus der Agrarindustrie als nützlich erwiesen. Hierzu gehören: Pflanzenöle und Fettsäuren als nachwachsende Quellen für die mikrobielle Konversion in Produkte von wirtschaftlichem Interesse, wie Polyhydroxyalkanoate (PHA) für die Herstellung von biologisch abbaubaren Folien für die Landwirtschaft und die Agrarindustrie.
Nutzen
Es wurden zwei biologisch abbaubare Folien hergestellt und getestet, die für unterschiedliche Zwecke einsetzbar sind. Beide Produkte wurden in Feldversuchen auf ihre Fähigkeiten zur Luftdurchlässigkeit und Wasserresistenz, auf ihre Lebensdauer und die Vielseitigkeit ihrer Verwendung hin untersucht. Dabei wurde geprüft, ob sie den herkömmlichen, aus der Petrochemie stammenden Folien entsprechen, und ob sie den anderen, bereits erprobten biologisch abbaubaren Materialien überlegen sind. Es wurden neue Versuchsreihen gestartet, die sich von der Herstellung von PHA aus Pflanzen über den Gentransfer der PHA-Synthase bis zur Untersuchung von Verwendungsmöglichkeiten in neuen Sektoren, die Plastikfolie benötigen, strecken. Das derzeit wichtigste Ziel ist die Erprobung von Plastiksäcken für die Biomüll-Entsorgung und für Einkaufstüten (Shopper).
Biologisch abbaubare Gewebeplanen aus polymeren mikrobieller Herkunft
In den Laboratorien des Wissenschafts- und Technologieparks (PST) hat man intensiv an der Herstellung von Polyhydroxyalkanoaten (PHA) gearbeitet. Dieses erst seit kurzem patentierte Verfahren gewinnt die PHA durch die mikrobielle Fermentation aus verbrauchten Lebensmittelölen. Bei PHA handelt es sich um intrazellulare, biologisch abbaubare Polymere, die durch Pneudomonasbakterien produziert werden, und in der Lage sind, reinen Kohlenstoff sowohl aus diversen Quellen wie beispielsweise Glukose und Fettsäuren zu nutzen aber auch aus Altmaterial. Die Mischungen auf PHA-Basis und/oder Biomasse und anderen biologisch abbaubaren Polymeren wurden in Spritztechnik oder im Kalanderverfahren auf Recyclingpapier oder Gewebe aus chinesischen Pflanzenfasern (TNT) aufgebracht, um so Mulchplatten für die Landwirtschaft zu produzieren, die Kulturen ermöglichen, die sich nicht von handelsüblichen Folien unterscheiden. Mit einem chinesischen Forschungsinstitut wurde ein bis 2010 laufendes Kooperationsabkommen geschlossen, das die Lieferung von PHA-Polymeren und den notwendigen technischen Support zur Entwicklung hoch innovativer Produkte aus Pflanzenfasern und PHA vorsieht.
Hefen für die Schaumweinherstellung und andere fermentierte Getränke
PSTSicilia hat in der firmeneigenen Mikroorganismen-Bank cirka 1000 Hefestämme eingelagert, unter denen zwei Stämme (Saccharomyces cerevisiae und Debaryomyces hansenii) für den Prozess ausgewählt wurden. Die ab 2003 in Zusammenarbeit mit einer Kellerei aus der Provinz Catania gemachten Versuche ergaben, dass das autoctone Heimspektrum ausgewählter Hefen dem Produkt eine typische Note und ein Aroma verleiht, das deutlich über dem von handelsüblicher Trockenhefe liegt. Die in der deutschen Bank für Internationale Mikroorganismen (OSMZ) deponierten Hefen wurden patentiert. Derzeit wird ein wissenschaftliches und kommerzielles Kooperationsabkommen mit einem internationalen Unternehmen ausgehandelt, das führend im Bereich Produktion und Vertrieb von Önologieerzeugnissen ist.
Ausgewählte Mikroben als Starthilfe (Biostarter) auf Hefebasis Saccharomyces cerevisiae zur Produktionsverbesserung von Backwaren
PSTSicilia hat in der firmeneigenen Mikroorganismen-Bank cirka 1000 Hefestämme eingelagert, unter denen zwei Stämme (Saccharomyces cerevisiae und Debaryomyces hansenii) für den Prozess ausgewählt wurden. Die ab 2003 in Zusammenarbeit mit einer Kellerei aus der Provinz Catania gemachten Versuche ergaben, dass das autoctone Heimspektrum ausgewählter Hefen dem Produkt eine typische Note und ein Aroma verleiht, das deutlich über dem von handelsüblicher Trockenhefe liegt. Die in der deutschen Bank für Internationale Mikroorganismen (OSMZ) deponierten Hefen wurden patentiert. Derzeit wird ein wissenschaftliches und kommerzielles Kooperationsabkommen mit einem internationalen Unternehmen ausgehandelt, das führend im Bereich Produktion und Vertrieb von Önologieerzeugnissen ist





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