Parco Scientifico e Tecnologico della Sicilia - Catania
From research to business

Z.I. Blocco Palma I
Stradale V. Lancia 57
95121 Catania
(Sizilien)
- Telefon:
- +39 095 292390
- Fax:
- +39 095 292730/33
- URL:
- www.pstsicilia.org
- Präsident:
- Prof. Marco Romano
- Kontakt:
- Nicoletta Paparone - Amb. Umberto Vattani (Berater)
- Email:
- info@pstsicilia.org
Schwerpunkte
Die Kernaufgaben der Gesellschaft strecken sich über drei Bereiche: Die Förderung von Innovation und Technologietransfer sowie ein Leistungsangebot für Unternehmen, das die Suche nach Partnern im Technologiebereich beinhaltet sowie innovative Projekte, Internationalisierung, Management in itinereund vieles mehr. Darüberhinaus bietet der Park dank seiner zahlreich vorhandenen Laboratorien ein breites Angebot an innovativen Dienstleistungen für die Analyse und das Testing (Genomanalyse und Treffer bei der Variantenvielfalt, phytosanitäre und biotechnologische Diagnostik – Mikropropagation – chemische Analysen – Mikrobiologie im Agrarlebensmittelsektor – X-Ray-Spektroskopie – Technologien auf dem Ararlebensmittelsektor – Biomasse – Bioethanol – Biodiesel – kulturelles und landschaftliches Erbe und Materialanalyse). Diese sind verteilt auf die fünf Niederlassungen Palermo, Catania, Ragusa, Caltanissetta und Agrigent, wo sie jeweils in den industriellen Förderungsgebieten angesiedelt sind.
Dank qualifizierter Mitarbeiter, deren Vernetzung untereinander, innovativer Ausstattung und der weit verzweigten Präsenz in der Region kann der Wissenschafts- und Technologiepark Sizilien das Dreieck Innovation, Wissen, Forschung & Entwicklung zusammenführen und somit die Verbreitung und die ständige Verbesserung der eigenen Resultate sicherstellen.
Kurzbeschreibung
PSTSicilia hat ein strukturiertes System von Beziehungen zwischen lokalen Universitäten, Forschungszentren und Unternehmen aufgebaut, deren gemeinsames Ziel die Erhöhung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit durch Forschung, Innovation, Technologietransfer, Verbreitung von Qualität und fachliche Ausbildung ist. Weitere Funktionen des Parks sind: Katalysator für Produktnachfragen der KMUs, Innovatiionsprozesse und für das Leistungsspektrum des regionalen Forschungssystems Hauptaugenmerk liegt dabei auf internationaler Kooperation sowie auf der Aufwertung und Verbreitung von Innovationen.
- Unternehmen:
- 9
- F&E-Einrichtungen:
- 4
- Fläche:
- 2.000 m²
- Beschäftigte insgesamt:
- 35
Sektoren
-
ICT und Technologie
- Multimedia
- Software
-
Life Sciences und Materialien
- Biotechnologie
- Diagnostik
- Biomedizin
- Nanotechnologie
- Materialwissenschaften
-
Agrar/Lebensmittel
- Lebensmitteltechnologien
- Transformation von Erzeugnissen
- Mikrobiologie
- Hygienische Untersuchungen
-
Energie und Umwelt
- Energie
- Maritime Technologien
- Umweltschutz
- Restaurierung und Denkmalschutz
Dienstleistungen
-
Forschung und Technologie
- Forschung und Entwicklung innerhalb des Parks
- Verwaltung von externen Forschungsprojekten
- Technologietransfer
- Vermarktung von Technologien
-
Human Resources
- Organisation von Kongressen, Kursen und Seminaren
- Mitarbeiterfortbildung
- Partnerschaften mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen
-
Business
- Anbahnung von Geschäftskontakten
- Zugang zu Venture Kapital
- Bildung von Netzwerken
-
Verwaltungsdienstleistungen
- Beratung im Umgang mit öffentlichen Verwaltungen
- Technische Unterstützung in der Standortwahl von Unternehmen und Laboreinrichtungen
-
Andere Dienstleistungen
- Territoriales Marketing
- Standortmarketing
Daten & Fakten
Eckdaten
- Gründungsjahr: 1991
- Standorte: 2
- Unternehmen: 9
- Forschungszentren: 4
- Beschäftigte insgesamt: 35
- Fläche für Forschungseinrichtungen: 1.200 m²
- Gesamtfläche: 2.000 m²
Träger
vorwiegend öffentlich
- Gesellschaftskapital: € 13.427.879 (87,9% Region Sizilien -Industriereferat, 12,1% privat)
Öffentliche Träger
- Universität von Catania
- Universität von Palermo
- Universität von Messina
- Nationaler Forschungsrat (CNR)
Private Träger
- Acqua Azzurra Srl
- Agris-Brumi Srl
- Aid Spa
- Albanese Costruzioni Srl
- Aretè Srl
- Bma Srl
- Celf Spa
- Cepa Srl
- Colacem Spa
- Consorzio Catania Ricerche
- Consorzio Ital Telesis
- CO.RI.M.ME
- Cres
- Csati
- IBM Italia Spa
- Imprepar Impregilo Partecipazioni Spa
- Iniziative Industriali Spa
- Investire Partecipazioni Spa
- Irfis Spa
- Isrim Srl
- Sifi Spa
- T.E.L.I. Spa
- Teleinform Scpa
- U.R.S. Italia Spa
Angesiedelte Unternehmen
- Etna Biotech S.r.l.
- FranVax S.r.l.
- Pantea s.r.l
- Softeco Sismat s.r.l
- Synapto s.r.l.
- Parco Tenologico Padano
- Institut für angewandte Genomik Technology Services
- International Plant Analysis and Diagnostics
- Cosmo Pharmaceuticals
Ziele
- Ausbau neuer Forschungsaktivitäten
- Intensivierung der Beziehungen zwischen Universitäten und Unternehmen
- Technologische Beratung für Unternehmen und Institutionen
- Steigerung des Technologieniveaus von Unternehmen und Institutionen
- Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit lokaler Unternehmern
- Wirtschaftliche Verwertung der Forschungsergebnisse
- Verbesserung der Arbeitsqualität
- Standortmarketing
- Anziehung von Investoren
- Gründung neuer Unternehmen
- Schaffung neuer Arbeitsplätze
Netzwerke
- APSTI (Italienischer Verband der Wissenschafts- und Technologieparks)
- Confindustria Catania
- Assobiotec/Farmindustria
- Wainova
- Iasp
- Aida
Standort
Standort und Umgebung
Name |
Einwohner |
Entfernung |
|
Standort |
Catania |
380.000 |
|
Weitere Standorte |
Palermo |
750.000 |
|
Ragusa |
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Agrigento |
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Caltanissetta |
|||
Universitäten |
Universität von Palermo |
6 km |
|
Universität von Catania |
13 km |
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Name |
Stadt |
Schwerpunkt |
|
Distrikte |
Distretto Tecnologico Sicilia Micro e Nano Sistemi (Mikro- und Nanosysteme) |
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Distretto Tecnologico Sicilia Trasporti Navali, Commerciali e da diporto |
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Distretto Tecnologico Sicilia Agrobio e Pesca ecocompatibile |
|||
Distretto Produttivo Etnavalley |
Infrastruktur und Anbindung
Name |
Entfernung |
|
Flughafen |
Fontanarossa, Catania |
6 km |
Bahnhöfe |
Catania Centrale |
10 km |
Catania Bicocca (Warenumschlag) |
5 km |
|
Häfen |
Catania |
|
Palermo |
7 km |
|
Pozzallo |
118 km |
|
Augusta |
45,6 km |
Verkehrsanschluss
- Autobahn A19 Palermo-Catania
- Autobahn A18 Catania-Messina
- Schnellstraßen verbinden Catania mit allen wichtigen sizilianischen Städten: Palermo, Messina, Siracusa, Enna, Caltagirone, Gela
Technologietransfer
Einbeziehung in EU-Projekte
- PON Ricerca 2000-2006
Agrar/Lebensmittel, Umwelt, Materialien
Verschiedene Aktivitäten im Rahmen des VI. Rahmenprogramms für Forschung und technologische Entwicklung der EU - MED Programme
Nationales und europäisches Netzwerk - Interreg III A Italy-Malta III B Medocc
Nationales und europäisches Netzwerk
- Integrierte Verwaltung natürlicher Rohstoffe
- Küstenschutz und Technologien auf dem Agrarlebensmittelsektor - Interreg III B Archimed
Nationales und europäisches Netzwerk
- Humanressourcen und Entwicklungsplanung - Interreg IV C
Nationales und europäisches Netzwerk
Kontakte nach Deutschland bestehen bereits:
- Steinbeis Stiftung, Stuttgart
- DSMZ (Deutsche Genebank)
- Animox Gmbxh (Herr Dr. Axel Hohling)
- Bioworld (Herr Walf Krone)
Kontakte nach Deutschland wären erwünscht in den Bereichen:
Wir sind interessiert an:
- Agrarindustrie (angewandte Biotechnologien)
- ICT
- Umwelt (Agrarenergie: Biomasse, Biodiesel, Bio-Ethanol)
- Innovative Materialien (biologisch abbaubare Folien)
Forschung & Entwicklung
Verwendung von Altmaterial für die Entwicklung biologisch abbaubarer Polymere (Pha) für Landwirtschaft und Agrarindustrie
Beschreibung
Durch das Forschungsprojekt konnten relevante methodologische Kenntnisse erworben werden, die sich bei der Verwendung von Altmaterialien aus der Agrarindustrie als nützlich erwiesen. Hierzu gehören: Pflanzenöle und Fettsäuren als nachwachsende Quellen für die mikrobielle Konversion in Produkte von wirtschaftlichem Interesse, wie Polyhydroxyalkanoate (PHA) für die Herstellung von biologisch abbaubaren Folien für die Landwirtschaft und die Agrarindustrie.
Nutzen
Es wurden zwei biologisch abbaubare Folien hergestellt und getestet, die für unterschiedliche Zwecke einsetzbar sind. Beide Produkte wurden in Feldversuchen auf ihre Fähigkeiten zur Luftdurchlässigkeit und Wasserresistenz, auf ihre Lebensdauer und die Vielseitigkeit ihrer Verwendung hin untersucht. Dabei wurde geprüft, ob sie den herkömmlichen, aus der Petrochemie stammenden Folien entsprechen, und ob sie den anderen, bereits erprobten biologisch abbaubaren Materialien überlegen sind. Es wurden neue Versuchsreihen gestartet, die sich von der Herstellung von PHA aus Pflanzen über den Gentransfer der PHA-Synthase bis zur Untersuchung von Verwendungsmöglichkeiten in neuen Sektoren, die Plastikfolie benötigen, strecken. Das derzeit wichtigste Ziel ist die Erprobung von Plastiksäcken für die Biomüll-Entsorgung und für Einkaufstüten (Shopper).
Biologisch abbaubare Gewebeplanen aus polymeren mikrobieller Herkunft
In den Laboratorien des Wissenschafts- und Technologieparks (PST) hat man intensiv an der Herstellung von Polyhydroxyalkanoaten (PHA) gearbeitet. Dieses erst seit kurzem patentierte Verfahren gewinnt die PHA durch die mikrobielle Fermentation aus verbrauchten Lebensmittelölen. Bei PHA handelt es sich um intrazellulare, biologisch abbaubare Polymere, die durch Pneudomonasbakterien produziert werden, und in der Lage sind, reinen Kohlenstoff sowohl aus diversen Quellen wie beispielsweise Glukose und Fettsäuren zu nutzen aber auch aus Altmaterial. Die Mischungen auf PHA-Basis und/oder Biomasse und anderen biologisch abbaubaren Polymeren wurden in Spritztechnik oder im Kalanderverfahren auf Recyclingpapier oder Gewebe aus chinesischen Pflanzenfasern (TNT) aufgebracht, um so Mulchplatten für die Landwirtschaft zu produzieren, die Kulturen ermöglichen, die sich nicht von handelsüblichen Folien unterscheiden. Mit einem chinesischen Forschungsinstitut wurde ein bis 2010 laufendes Kooperationsabkommen geschlossen, das die Lieferung von PHA-Polymeren und den notwendigen technischen Support zur Entwicklung hoch innovativer Produkte aus Pflanzenfasern und PHA vorsieht.
Hefen für die Schaumweinherstellung und andere fermentierte Getränke
PSTSicilia hat in der firmeneigenen Mikroorganismen-Bank cirka 1000 Hefestämme eingelagert, unter denen zwei Stämme (Saccharomyces cerevisiae und Debaryomyces hansenii) für den Prozess ausgewählt wurden. Die ab 2003 in Zusammenarbeit mit einer Kellerei aus der Provinz Catania gemachten Versuche ergaben, dass das autoctone Heimspektrum ausgewählter Hefen dem Produkt eine typische Note und ein Aroma verleiht, das deutlich über dem von handelsüblicher Trockenhefe liegt. Die in der deutschen Bank für Internationale Mikroorganismen (OSMZ) deponierten Hefen wurden patentiert. Derzeit wird ein wissenschaftliches und kommerzielles Kooperationsabkommen mit einem internationalen Unternehmen ausgehandelt, das führend im Bereich Produktion und Vertrieb von Önologieerzeugnissen ist.
Ausgewählte Mikroben als Starthilfe (Biostarter) auf Hefebasis Saccharomyces cerevisiae zur Produktionsverbesserung von Backwaren
PSTSicilia hat in der firmeneigenen Mikroorganismen-Bank cirka 1000 Hefestämme eingelagert, unter denen zwei Stämme (Saccharomyces cerevisiae und Debaryomyces hansenii) für den Prozess ausgewählt wurden. Die ab 2003 in Zusammenarbeit mit einer Kellerei aus der Provinz Catania gemachten Versuche ergaben, dass das autoctone Heimspektrum ausgewählter Hefen dem Produkt eine typische Note und ein Aroma verleiht, das deutlich über dem von handelsüblicher Trockenhefe liegt. Die in der deutschen Bank für Internationale Mikroorganismen (OSMZ) deponierten Hefen wurden patentiert. Derzeit wird ein wissenschaftliches und kommerzielles Kooperationsabkommen mit einem internationalen Unternehmen ausgehandelt, das führend im Bereich Produktion und Vertrieb von Önologieerzeugnissen ist
Inkubator und Förderungen
Inkubator
Industriegebiet Catania
Regionale Förderung
- POR 2007-2013
- PSR 2007-2013
- FEP 2007-2013
Nationale Förderung
- PON ricerca e competitività 2007-2013
Europäische Förderung
- MED
