Bioindustry Park Silvano Fumero S.p.A.

Via Ribes, 5
10015 Colleretto Giacosa - Turin
(Piemont)
- Telefon:
- +39 0125 561311
- Fax:
- +39 0125 538350
- Präsident:
- Prof. Lorenzo Silengo
- Direktor:
- Fabrizio Conicella
- Kontakt:
- Fabrizio Conicella und Alberto Baldi
- Email:
- conicella@bioindustrypark.it
Schwerpunkte
Software (Bioinformatik);
Life Sciences und Materialwissenschaften (Biotechnologien, Biologie, Chemie);
Lebensmitteltechnologien (Functional foods).
Kurzbeschreibung
Bioindustry Park, ein Wissenschaftspark mit bioindustrieller und biotechnologischer Ausrichtung, fördert und unterstützt Forschungen im Bereich Life Sciences. Der Park fungiert als Bindeglied zwischen Universitätsforschung und Unternehmenswelt, das die Gründung und das Wachstum von innovativen Unternehmen ankurbeln soll. Darüberhinaus bietet der Park Niederlassungsmöglichkeiten, Forschungslabore und Fachberatungen, wie beispielsweise Firmen-Check-ups, Machbarkeitsstudien und Technologietransfer.
Seit der Gründung 1998 übernimmt der Bioindustry Park del Canavese die Katalysatorrolle des Life Science Sektors in Piemont. In dieser Funktion verwaltet der Park seit Mai 2009 den Zusammenschluss von 50 Unternehmen, Forschungszentren und akademischen Einrichtungen. Dieser Pool an Institutionen für biotechnologische und biomedizinische Innovation hat eine Vereinbarung zur Errichtung, Unterstützung und Entwicklung des regionalen Clusters unterzeichnet.
- Unternehmen:
- 37
- F&E-Einrichtungen:
- 5
- Fläche:
- 70.000 m²
Sektoren
-
ICT und Technologie
- Elektronik/Elektrotechnik
- Mikroelektronik
- Mess-/Steuer-/Prüfgeräte
- Software [Bioinformatik]
-
Life Sciences und Materialien
- Biotechnologie
- Diagnostik
- Biomedizin
- Pharmazie
- Biologie
- Chemie
- Nanotechnologie
- Materialwissenschaften
-
Agrar/Lebensmittel
- Lebensmitteltechnologien [Functional foods]
Dienstleistungen
-
Forschung und Technologie
- Forschung und Entwicklung innerhalb des Parks
- Verwaltung von externen Forschungsprojekten
- Technologietransfer
- Vermarktung von Technologien
-
Human Resources
- Organisation von Kongressen, Kursen und Seminaren
- Mitarbeiterfortbildung
- Personalrekrutierung
- Partnerschaften mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen
- Unternehmensberatung
-
Business
- Anbahnung von Geschäftskontakten
- Beratung zum Schutz geistigen Eigentums
- Zugang zu Venture Kapital
- Venture Kapital vorhanden
- Bildung von Netzwerken
-
Verwaltungsdienstleistungen
- Beratung im Umgang mit öffentlichen Verwaltungen
- Administrative Dienstleistungen für die angesiedelten Unternehmen
- Unterstützung in Beziehungen mit der EU
- Technische Unterstützung in der Standortwahl von Unternehmen und Laboreinrichtungen
-
Andere Dienstleistungen
- Territoriales Marketing
- Standortmarketing
Andere Dienstleistungen
Kulturelle Dienstleistungen: Theater- und Musik-Veranstaltungsorganisation
Daten & Fakten
Eckdaten
- Gründungsjahr: 1998
- Standorte: 1
- Unternehmen: 37
- Forschungseinrichtungen: 5
- 5 Verbände, 1 Stiftung
- Mitarbeiter: 550
- Laborfläche: 16.000 m²
- Gesamtfläche: 70.000 m²
Angesiedelte Unternehmen und Zentren
- AAA
- Aethia
- Apavadis (www.apavadis.com)
- Biolab
- Bioman (www.bioman.it)
- Bionucleon (www.bionucleon.com)
- Biopaint (www.biopaint.it)
- Bracco Imaging
- Chemsafe
- Creabilis Therapeutics
- Dirivet (www.dirivet.it)
- E3C
- Ephoran (www.ephoran-mis.com)
- Eporgen Venture
- Fertirev
- Genovax (www.genovax.com)
- Medestea
- Natimab
- Notopharm (www.notopharm.com)
- Novedee
- Sitec Consulting
- Spider Biotech (www.spiderbiotech.com)
- Target Heart (www.thbiotec.com)
- Vanadis
Träger
Zu den Mitgliedern zählen öffentliche Organisationen und private Unternehmen:
- FinPiemonte (Industrieverband der Region Piemont)
- Provinz Turin
- Merck Serono-RBM
- Telecom Italia SpA
- Bioline Diagnostici Srl
- Confindustria Canavese
- Confindustria Piemonte
- Bracco Imaging
- Handelskammer Turin
Sie sind Mitglieder, keine Förderer.
Ziele
- Gründung neuer Unternehmen
- Intensivierung der Beziehungen zwischen Universitäten und Unternehmen
- Wirtschaftliche Verwertung der wissenschaftlichen Ergebnisse
- Anziehung von Investoren
- Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit lokaler Unternehmen
- Ausbau neuer Forschungsaktivitäten
- Standortförderung
- Technologische Beratung für Unternehmen und Institutionen
- Schaffung neuer Arbeitsplätze
- Verbesserung der Arbeitsqualität
Netzwerke
- APSTI (Verband der italienischen Wissenschafts- und Technologieparks)
- Assobiotec (Biotechnologieverein)
- CEBR – Council of European Bio Regions
Standort
Standort und Umgebung
Name |
Einwohner |
Entfernung |
|
Standort |
Colleretto Giacosa |
1.000 |
0,1 km |
Nächstliegende Städte |
Ivrea |
25.000 |
4 km |
Turin |
950.000 |
50 km |
|
Grenoble (F) |
156.107 |
200 km |
|
Genf (CH) |
187.697 |
200 km |
|
Universität |
Universität von Turin |
im Umkreis von 30 km |
|
Politecnico di Torino |
|||
Università Piemonte orientale |
|||
Schwerpunkt |
Stadt |
Entfernung |
|
Cluster |
Mechanik und Warmpressen |
Canavese-Gebiet |
8 km |
Biotechnologien |
Turin und Umgebung |
im Umkreis von 50 km |
|
Industriedistrikt |
Innovationspolo der Biotechnologie und Biomedizin |
Infrastruktur und Anbindung
Name |
Entfernung |
|
Flughäfen |
Turin (Caselle) |
20 km |
Mailand (Malpensa) |
60 km |
|
Bahnhöfe |
Ivrea |
5 km |
Chivasso |
15 km |
|
Hafen |
Genua |
150 km |
Relevante Infrastrukturen
MBC – Molecular Biotechnology Center Università di Torino,
LIMA- Integriertes Labor mit fortschrittlichen Methoden ( im Park)
Das Labor LIMA des Bioindustry Parks stützt sich auf fünf technologische, synergetische und ergänzende Plattformen.
Molekularbiologie
Proteomik
Chemie und strukturelle Biologie
Imaging
Bioinformatik
CEIP – Exzellenz-Zentrum präklinisches Imaging
Technologietransfer
Einbeziehung in EU-Projekte
- IRC: Kooperation EEN Alps
- BIO-CT: Das Projekt sieht den Aufbau eines Systems auf europäischer Ebene vor, das Unternehmern und Verantwortlichen für den Technologietransfer die Möglichkeit bietet, schnell und wirtschaftlich effizient ein industrielles Proof of Concept (I-PoC) zu bekommen; damit können die Forschungsergebnisse wirtschaftlich richtig valorisiert werden (wissenschaftliches Proof of Concept oder S-PoC). Die Entwicklung der Anfangsphasen (early stage) wird weltweit als Schwachpunkt in der Innovationskette gesehen.
- TRANSALPINE BIOCLUSTER: Ziel des Projektes ist die Schaffung eines Clusternetzwerkes in den Biotech- und Medtech-Sektoren unter Beteiligung von sechs europäischen Regionen. Dadurch soll es Unternehmen erleichtert werden Kooperationen im transalpinen Raum einzugehen um ihre Innovationsfähigkeit zu steigern. Die Aktivität beinhaltet die Bildung von zwei thematischen Pilotnetzwerken (“Autonomy and healthcare” und “New diagnosis and therapies“), die sich langfristig selbst tragen können.
- BIOCULTURE: Durch das Projekt soll die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen des Life Science Sektors gestärkt werden, in dem Ressourcen der internationalen Unternehmenskultur produziert, entwickelt und zur Verfügung gestellt werden.
- NETBIOCLUE: Das Projekt analysierte die Evolution von 14 europäischen Biotech-Cluster mit dem, Ziel, die Erfolgsfaktoren und die Best Practices der vergangenen Jahre zu bestimmen. Im Networking und im Austausch wurden Pilotprojekte und wichtige Vorschläge für die regionale, nationale und europäische Policy in Hinblick auf die Entwicklung von brachenbezogenen Clustern erarbeitet.
- PASSPORT: Im Projekt konzentrierte man sich auf die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Life Science Unternehmen durch eine stärkere Beteiligung an Forschungsprogrammen, vor allem am VII. Rahmenprogramm. Des Weiteren setzte man Anreize für das Networking zwischen den Unternehmen und die Förderung der grenzüberschreitenden Unternehmenskooperation.
Tätigkeiten
- Tesina – Technology Scouting in Academia Ziel des Projektes war die Unterstützung der Forschung mit einem System, das die neuentwickelten Ideen und Ergebnisse leichter in die Praxis umsetzt. Diese Inventionen, die im Rahmen der experimentellen Erforschung von Innovationen erzielt wurden, soll den regionalen Unternehmen künftig von großem Nutzen sein.
- iTech-Plat ist eine Initiative des Bioindustry Parks, die von der Region Piemont finanziert wird. Ziel ist die Valorisierung der wissenschaftlichen Ergebnisse aus dem Life Science Sektor angewandt auf die Gesundheit. In diesem Bereich ist es von außerordentlicher Wichtigkeit, sowohl erfolgreiche Forschungsbereiche zu identifizieren als auch Ressourcen und Wissen zur Verfügung zu stellen, um erlangte Ergebnisse und Patente an Unternehmen weiterzugeben, die neue Pharmaka und Diagnostika für den Endmarkt produzieren. Das Wohl aller Menschen steht dabei im Fokus. An iTech-Plat sind hauptsächlich junge Forscher und kleine, innovative Start-up-Unternehmen beteiligt. Mit diesem Projekt wurde ein Prozess in Gang gesetzt, das bei dem mit Hilfemittels einer Auswahl, die Entwicklung und Valorisierung (auch auf internationaler Ebene) von 15 Forschungsprojekten in verschiedenen Sektoren von der Molekulardiagnostik über die Pharmakogenomik und Bioinformatik, bis hin zur Nanobiotechnologie ins Leben gerufen hatworden sind. Die Projekte haben bislang zu sechs Patentanmeldungen geführt.
- Discovery, ein Projekt des Bioindustry Parks Canavese, unterstützt italienische Forscher, ein Unternehmen auf Grundlage ihrer Forschungsergebnisse im Life Science Sektor zu gründen. Bislang entstanden über 15 neue Unternehmen mit einem Gesamt-Investitionsvolumen von über 7 Mio. Euro. Aufgrund der folgenden drei Faktoren gehört das Discovery-Modell zu den bedeutendsten des Parks: 1) Auswahl von Projekten mit hohem Innovationswert, 2) Unterstützung des Bioinkubators durch die öffentliche Einrichtung, der Region Piemont sowie 3) –für Italien neuartige Modalitäten - Bereitstellung von Kapital durch private, nicht institutionelle Investoren, vor allem Eporgen Venture.
Kontakte nach Deutschland bestehen bereits:
- Technologiestiftung Innovationszentrum Berlin GmbH - BioTop (DE) – Partnerprojekt BIO-CT
- Alsace Biovalley (FR-DE-SW): Partnerprojekt ABC Europe
- Helmholtz-Zentrum München - German Research Center for Environmental Health (DE) – Partnerprojekt ALPS BIO CLUSTER
- Weihenstephan University of Applied Sciences, Faculty of Biotech. and Bioinformatics (DE) – Partnerprojekt ALPS BIO CLUSTER
- BioM – Biotech Cluster Development Gmbh – Unterstützung des Innovationspolos
- Steinbeis Research Center (Rostock, DE): Partnerprojekt BioProtech
- Technologiepark Heidelberg GmbH – Unterstützung des Innovationspolos
Forschung & Entwicklung
Projekt Ovarialkarzinom
Beschreibung
"Neue potentielle Ziele zur Diagnose und Therapie des Cisplatin-resistenten Ovarialkarzinoms". Angemeldetes Patent. Diagnose
Die traditionelle Behandlung des Ovarialkarzinoms ist die zytoreduktive Chirurgie, die anschließende Anwendung eines First-line-Chemotherapeutikums (Platin + Taxane) sowie einer Second line-Therapie (Topotecan, Ifosfamid). Das Problem besteht darin, dass 30% der Patienten gegen das First-line-Arzneimittel resistent sind und folglich die Wirksamkeit des zweiten Medikaments reduziert wird. Durch die Entwicklung eines Resistenz-Diagnose-Kits soll die Anwendung von Platin-Arzneimittel bei resistenten Patienten vermieden werden.
Projekt Mammakarzinom
Beschreibung
"Anwendung von Peptiden aus ER—α um den antiöstrogen wirksamen Verbindungen zu Sensibilität in den Brustkrebszellen zu verhelfen." Angemeldetes Patent. Therapie: Der Östrogenrezeptor ER-α ist bei 70% der Brustkrebsfälle überexprimiert. Diese Überexpression führt aufgrund der übermäßigen Anzahl von Östrogenen (E2), die sich an ER-α binden, zur Tumorigenese. Die übliche Behandlung ist die endokrine Therapie, die selektive Östrogenrezeptormodulatoren (SERN), wie Tamoxifen, das sich wie ein E2-Antagonist im Mammagewebe verhält, zur Grundlage hat. Bedauerlicherweise haben die meisten Patienten, die anfänglich empfindlich waren, eine Resistenz auf Anti-Östrogene entwickelt. Die Mechanismen der Resistenz auf Tamoxifen wurden untersucht, und es scheint, dass eine Verlagerung des Korepressionskomplexes von ER-α stattfindet. Diese Verlagerung hängt von seiner spezifischen Wechselwirkung mit einem Protein ab, welches seine Kernexportsequenz (NES) erkennt.
Nutzen
Ziel des Projektes ist der Wiederaufbau der Sensibilität der Brustkrebszelllinie durch Antiöstrogene. Das soll durch das mimetische Peptid erreicht werden, das die Wechselwirkung zwischen dem Korepressionskomplex von ERα und dem spezifischen Protein blockieren kann.
Projekt Amyotrophe Lateralsklerose
Beschreibung
„Biomarker zur Diagnose und Progression von neurodegenerativen Erkrankungen, insbesondere ALS“. Angemeldetes Patent. Diagnose
ALS ist eine schnell fortschreitende, verheerende Krankheit, für die Rizuol die einzige Therapieform darstellt. Die momentane Diagnose ist eher nüchtern; und man hat auch noch keine Krankheits-Biomarker für die Messung des Krankheitsprozesses gefunden; diese sind jedoch wesentliche Elemente für die Frühdiagnose und für die Heilung der Krankheit.
Nutzen
Das Projekt zielte auf die Identifizierung qualitativer und quantitativer Veränderungen beim Plasma-Proteom von ALS-Patienten im Vergleich zu Kontrollen mit und ohne Entzündung ab. Es wurden neun Biomarker entdeckt. Darunter befand sich ein Biomarker, dessen Expressionsintensität sich während des Krankheitsverlaufs seit dem Ausbruch der Krankheit veränderte; dies ermöglichte den Erfindern eine quantitative Analyse der Krankheit.
Inkubator und Förderungen
Inkubator
Inkubatoren für Neuansiedlungen sind vorhanden.
Förderungen
Regionale Förderungen
- Innovative Plattformen (POR FESR) im Bereich Biotechnologie und Life Sciences
- Bandi Converging Technologies (regionale Töpfe + CIPE Topf) Im Bereich der Innovationspoli - POR FESR Asse 1 - Polo der Biotechnologie und Biomedizin
- Provincia di Torino - “GIOVANI RICERCATORI IN IMPRESA” – Hilfen für die KMU’s der Provinz Turin in den Sektoren Biotechnologie und Biomedizin
- Ansiedlungsvertrag - Mis. INT2 Programma pluriennale d’intervento per le attivita’ produttive 2006/2008 (art. 6 l.r. 34/2004)
Nationale Förderungen
- Gesetz 34/04 – Asse 1 Misura Ri. 3, MANUNET 2009
- Gesetz 34/04 – Asse 1 Ri.1 – Forschungsprojekte- P.O.R. 2007 – 20013 – Asse 1 – Aktivität I.1.3 "Innovation und KMU’s“ MANUNET 2009 – Gesetz 34/04 – Asse 1 Misura Ri.1 "Projekte der Industrieforschung und der experimentnellen Entwicklung von KMU’s“
- Regionalgesetz 56/86 – Innovation und Qualität – begünstigte Finanzierungen
Europäische Förderungen
- FP7
- Interreg Alpine Space
