Parco Tecnologico Padano
Entrepreneurial Research in Ag- biotech

Via Einstein
Località Cascina Codazza
26900 Lodi
(Lombardei)
- Telefon:
- +39 0371 4662200
- Fax:
- +39 0371 4662217
- URL:
- www.tecnoparco.org
- Präsident:
- Lorenzo Guerini
- Direktor:
- Luigi Tarenzi
- Kontakt:
- Gianluca Carenzo
- Email:
- ptplodi@tecnoparco.org
Schwerpunkte
Die Fondazione Parco Tecnologico Padano (FPTP) ist eine Einrichtung ohne Gewinnabsichten. Ihr Ziel ist die Entwicklung von biotechnologischen Methoden für den Agrar-Lebensmittel-Sektor, um ein gutes Umfeld für die Forschung zu schaffen und neue innovative Unternehmen im Sektor Agrar-Lebensmittel-Biotechnologie zu gründen.
Der Park ist heute schon eine nationale und internationale Anlaufstelle im Agrar-Lebensmittel-Sektor. Eine Zusammenarbeit mit ihm bedeutet nicht nur den Zugriff auf wissenschaftliche Kompetenzen oberster Qualität, sondern auch den Eintritt in ein Netzwerk, das den Ausbau und die Entwicklung eigener Forschungs- und Unternehmensideen ermöglicht.
Ihre Stärken sind u.a.: hervorragende Position in der Forschung (der Park ist an den wichtigsten internationalen Genomprojekten im Arar-Lebensmittel-Sektor beteiligt), internationales Netzwerk (der Park ist in einem internationalen Netzwerk, das aus 250 Einrichtungen aus 50 Ländern besteht und koordiniert zudem die gemeinsamen Aktionen der italienischen Agrar-Lebensmittel-Parks), regionales Netzwerk (der Park arbeitet im Verbund mit den wichtigsten Unternehmen und Einrichtungen des Sektors und fördert die Interaktionen mit ihnen auch für Unternehmen und Zentren, die zu seinem Netzwerk gehören), Hilfe für neue Unternehmer (durch seinen Inkubator kann er Forscher und potenzielle Unternehmer bei dem Versuch die eigenen Ideen zu realisieren, unterstützen), Aussicht (der Park plant einen bereits definierten Entwicklungsplan von heute bis 2015, EXPO – Termin eingeschlossen, und dem Ziel auch in den folgenden Jahren zu wachsen).
Kurzbeschreibung
Der Parco Tecnologico Padano spielt eine zentrale Rolle im Exzellenzpool Lodi für Agrar-Lebensmittel-Biotechnologien. Er wurde von der Region Lombardei mit Unterstützung der regionalen Behörden und der Universität Mailand gegründet. Universitäten und private Forschungszentren sind im Pool stark vertreten. Es handelt sich um einen Unternehmensinkubator mit 2000 m² und einen Business Park. Der Pool fungiert als Entwicklungsmotor für die Region und die wichtigsten agrarbiotechnologischen Cluster in Südeuropa.
- Unternehmen:
- 16
- F&E-Einrichtungen:
- 1
- Fläche:
- 9.000 m²
- Beschäftigte insgesamt:
- 160 Recherchezentrum (60 del PTP – CeRSA (Centro Ricerche e Studi Agro-alimentari) und 100 bei anderen Zentren und Nternehmen; 400 bei Cluster.
Sektoren
-
Life Sciences und Materialien
- Biotechnologie
- Diagnostik
-
Agrar/Lebensmittel
- Lebensmitteltechnologien
- Landwirtschaftliche Produktion
Dienstleistungen
-
Forschung und Technologie
- Vermarktung von Technologien
-
Human Resources
- Organisation von Kongressen, Kursen und Seminaren
- Mitarbeiterfortbildung
- Personalrekrutierung
- Partnerschaften mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen
-
Business
- Beratung zum Schutz geistigen Eigentums
- Zugang zu Venture Kapital
- Bildung von Netzwerken
-
Verwaltungsdienstleistungen
- Administrative Dienstleistungen für die angesiedelten Unternehmen
- Unterstützung in Beziehungen mit der EU
- Technische Unterstützung in der Standortwahl von Unternehmen und Laboreinrichtungen
-
Andere Dienstleistungen
- Territoriales Marketing
- Standortmarketing
Daten & Fakten
Eckdaten
- Gründungsjahr: 1999
- Standorte: 2
- Angesiedelte Unternehmen: 16
- Neue Unternehmen: 16
- Forschungsinstitute: 160 (60 vom PTP - CeRSA (Forschungsinstitut und Agrar- und Nahrungsmittellehre)
- weitere angesiedelte Organisationen: CNR IBBA/CNR ITB/Istituto Spallanzani/Istituto Zooprofilattico Sperimentale/Università di Milano/Università Cattolica di Piacenza/CRA RIS (insgesamt 7)
- Beschäftigte insgesamt: 160 + 400 Cluster
- Fläche für Forschungseinrichtungen: 6.000 m²
- Gesamtfläche: 9.000 m²
- Freie Fläche für neuen Ansiedelungen: 1.000 m²
- Cluster: 400 Beschäftigte
Träger
vorwiegend öffentlich.
Gründungsmitglieder:
- Provinz Lodi
- Gemeinde Lodi
- Handelskammer Lodi
Ehrenmitglieder:
- ASL Lodi (lokales Gesundheitsamt)
- Ass. Padana Studi
- Tierzuchtverband der Lombardei
- Universität Mailand
- Institut Lazzaro Spallanzani
- Italienischer Tierzüchterverband
- Provinz Mailand
- Handelskammer Mailand
- Kommune Mailadn
Weitere ansässige Organisationen:
- CNR IBBA
- CNR ITB
- Katholische Universität Piacenza
- CRA RIS
Angesiedelte Unternehmen
- Molecular Stamping Srl (www.molecularstamping.com)
- ISTA SpA:www.istasementi.it
- Biotrack Srl (www.biotrack.it)
- Phytoremedial Srl
- Officina Erboristica dell’antico mulino dell’abbazia di Chiaravalle Srl
- Incura Srl (www.incura.it)
- Plantechno Srl (www.plantechno.com)
- Kron Morelli Srl (www.kron-morelli.com)
- Agrifutur Srl (www.agrifutur.it)
- TOP Srl (www.top-mice.com)
- Proteotech Srl (www.proteotech.it)
- Elpam Srl
- FasTest Srl
Ziele
- Gründung neuer Unternehmen
- Ausbau neuer Forschungsaktivitäten
- Anziehung von Investoren
- Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit lokaler Unternehmen
- Standortförderung
- Wirtschaftliche Verwertung der wissenschaftlichen Ergebnisse
- Intensivierung der Beziehungen zwischen Universität und Unternehmen
- Steigerung des Technologieniveaus von Unternehmen und Institutionen
Netzwerke
- APSTI (Italienischer Verband der Wissenschafts- und Technologieparks)
- IASP (Internationaler Verband der Wissenschafts- und Technologieparks)
- ASSOBIOTEC (Italienischer Verband für Biotechnologieunternehmen)
- CNRS (Centro nazionale delle Risorse Biologiche - National Biological Resource Centre)
- RIAL (Rete Italia America Latina) Verband für die italienische Wirtschaftsentwicklung in Latein Amerika
Standort
Standort und Umgebung
Name |
Einwohner |
Entfernung |
|
Standort |
Lodi |
43.000 |
|
Nächstliegende Stadt |
Mailand |
1.700.000 |
25 km |
Universität |
Fakultät für Tiermedizin der Universität Mailand |
0,4 km |
|
Katholische Universität Piacenza |
30 km |
||
Stadt |
Schwerpunkt |
||
Cluster |
Lodi |
Biotechnologien für die Lebens- mittelindustrie |
Infrastruktur und Anbindung
Name |
Entfernung |
|
Flughäfen |
Mailand (Linate) |
25 km |
Mailand (Malpensa) |
60 km |
|
Bergamo (Orio al Serio) |
55 km |
|
Bahnhof |
Lodi |
1 km |
Hafen |
Genua |
160 km |
Verkehrsanschluss
- Der Bahnhof von Lodi liegt direkt an der Bahnlinie Mailand-Rom.
- In der Nähe des Parks befindet sich die Autobahnanschlussstelle für die Autobahn Mailand-Lodi.
- Es wird eine Hochgeschwindigkeit-Bahnlinie zwischen Mailand und Bologna gebaut. Vom Bahnhof Lodi gibt es dann einen direkten Anschluß nach Mailand im 20 Minuten Takt.
Relevanten Infrastrukturen
- Lodi liegt in der Mitte der Poebene, am Eingang zum Agrar-Lebensmittelgebiet der Lombardei/Emilia Romagna, das weltweit produktivste Agroökosystem. Die Landwirtschaft ist sehr intensiv, technologisch fortschrittlich und entscheidend für den Lebensmittelbedarf des gesamten Landes. Die Gegend um Lodi ist historisch mit Viehzucht, Futtergetreideanbau und dem Milch/Käsesektor verwurzelt. Das Wettbewerbspotential ist beachtlich, die Fachkräfte dynamisch, jung und qualifiziert. In der Region sind einige multinationale Unternehmen präsent, und die Entwicklung des Unternehmertums in Lodi übersteigt den Durchschnitt. Die Lage ist in Hinblick auf die Logistik strategisch günstig: Lodi hat keine Verkehrsprobleme so wie andere Städte, wie z.B. Mailand. Die Infrastrukuren sind gut (Autobahnen, Eisenbahn, Nähe zu den Flughäfen) und es gibt genügend verfügbare Industrieflächen.
- All dies schafft einen idealen Rahmen für die Entwicklung von Clustern Im Bereich Agrar-Lebensmittel-Biotechnologien.
- Der PTP beherbergt 3 Abteilungen und 3 Institute der Fakultät für Landwirtschaft der Universität Mailand: • Abteilung Pflanzenproduktion • Abteilung molekulare Agrar-Lebensmittel-Wissenschaften • Abteilung mikrobiologische und Lebensmittel - Wissenschaften und Technologien • Institut für Agrarentomologie • Institut für Pflanzenpatologie • Institut für allgemeine Viehzucht Die Fakultät für Veterinärmedizin der Universität Mailand ist mit folgenden Einrichtungen vertreten: • Veterinärkrankenhaus für Großtiere auf 80.000 m² Dort befinden sich ein didaktischer Bereich für Chirurgie und die Veterinärklinik, Aufnahmestationen, Kliniken und Reha-Bereiche für Pferde, Rinder, Schweine und Ziegen, sowie Operationssäle und Diagnoseeinrichtungen. • Didaktisches Versuchszentrum für Viehzucht • Didaktische Strukturen und Labore. Zusätzlich dazu beinhaltet die dritte Programmvereinbarung die Schaffung von didaktischen Bereichen und Laboren für die gesamte Fakultät für Veterinärmedizin.
Technologietransfer
Einbeziehung in EU-Projekte
ABC Network –European Commission
ABC Network ist ein Projekt (2006-2008), das im Rahmen von Europe Innova gegründet wurde. Hauptziel von ABC Network war, die Aktivitäten der europäischen Agrar-Biotech-Cluster zu verstärken, indem Innovation und Wettbewerbsfähigkeit im Agrar-Lebensmittel-Sektor ausgebaut werden und ein Netzwerk gegründet wird, das die Kooperation zwischen den Clustern, die Best-Practice Analysen und das Erkennen der Innovations- und Entwicklungshindernissen fördert. Mit Hilfe eines fachübergreifenden Ansatzes zielte das Projekt darauf ab, das Entstehen gemeinsamer Strategien und das Erkennen einer Reihe von Instrumenten zu fördern, die für die Verwaltung der Cluster im Agrar-Lebensmittel-Sektor eingesetzt werden können. Dabei sollten auch politische Anregungen erarbeitet werden. Ein Ergebnis ist die Notwendigkeit einer stärkeren Kooperation zwischen den Clusters: Die regionalen, nationalen und europäischen Aktivitäten sollen rationalisiert und koordiniert werden. Dabei werden die negativen Auswirkungen der Zerstückelung und die Komplexität des Sektors eingegrenzt und der Agrar-Biotech Sektor wird sichtbarer. Auch der tätige Finanzapparat dieses Sektors muss mehr koordiniert werden: zusätzlich zum gemeinschaftlichen rechtlichen Ansatz für das öffentliche geistige Eigentum sollten auch Dienstleistungen entwickelt werden, die eine juristische Topfachberatung beinhalten. Durch die Unterstützung und Begünstigung einer Business-Intelligence und einer verbraucherorientierten Gesetzgebung kann die Wettbewerbsfähigkeit der Branche beträchtlich gesteigert werden.
Equal Competence
Ziel des Projektes Equal Competence (2003-2006) war die Unterstützung bei der Förderung der Human Resources in der gesamten Provinz Lodi. Das Endziel bestand in einer Förderungspolitik für die Human Resources, die mittels ständiger Aus- und Weiterbildung der Beschäftigten es ermöglicht, die Kompetenzen an die laufenden Veränderungen anzupassen, um so eine Verdrängung oder Entfernung aus dem Arbeitsmarkt zu vermeiden. Es wurden für den Bedarf an Human Resources in den regionalen KMUs innovative Lösungen entwickelt. U.a. wurde eine Machbarkeitsstudie für die Schaffung einer neuen Arbeitsagentur durchgeführt, die für Fachkräfte in Agrar-Lebensmittel-Biotechnologien zuständig ist. Zudem wurde ein Marketingplan für die Gebiete Lodi und Cremona im Bereich Agrar-Lebensmittel-Biotechnologien entwickelt. In diesem Projekt wurde auch ein Servicepaket für die Agar-Lebensmittel-KMUs entwickelt. Dieses umfasst Business – und Managementservices (geistiges Eigentum, Marketingstudien, Verwaltung, Partnersuche, Outsourcing, Internationalisierung) sowie wissenschaftliche Studien Projektkoordinierung, Labor Tutoring, Genomforschungsservices etc.).
KERNPROJEKT
Das Kernprojekt (2004-2007) zielte darauf ab, KMUs und Forscher bei der technologischen Innovation und der Entwicklung von innovativen Projekten zu unterstützen. Das Endziel bestand vor allem im Ausbau der beteiligten Forschungseinrichtungen und KMUs an europäischen Forschungs- und Technologie-Entwicklungsprogrammen.
Agrobiotec Xchange - INTERREG
PTP hat am Projekt Agrobiotech Xchange (2006-2008) im Rahmen des Programms Interreg IIIb CADSES teilgenommen. Das Projekt zielte darauf ab, die regionale Entwicklung und die industrielle Wettbewerbsfähigkeit in der Landwirtschaft und dem Agrarbusiness (sie sind der Wirtschaftsmotor in den beteiligten Regionen) zu fördern und gleichzeitig die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie zu verbessern. Agrobiotech Xchange wollte einen virtuellen Marktplatz für den Technologietransfer, einen Zugang zu wissenschaftlichen und technologischen Ressourcen, Infrastrukturen und Facilities aufbauen, sowie neue innovative Unternehmen in der Agrar-Biotechnologie und im Agrar-Lebensmittel-Sektor unterstützen.
Tracenet
Der PTP war Leiter des Projektes “Survey for technological needs in traceability for food safety” (Tracenet), das als Unterprojekt des Programmes Interreg MATEO finanziert wurde. Ziel des Projektes war die Bildung eines Netzwerkes für Technologietransfer im Agrar-Lebensmittel-Sektor. Die Partnerinstitute sind im Agrar-Lebensmittel-Sektor ihrer Region tätig. Jeder Partner hat Beziehungen zu den KMUs und anderen Beteiligten im Agrar-Lebensmittel-System aufgebaut.
Tätigkeiten
- Die Analysegruppe private Projekte (GAPP) zielt darauf ab, die Forschungsergebnisse der Industrie zu übermitteln, um die Qualität der Agrar-Lebensmittel-Produkte und deren Nachverfolgbarkeit zu verbessern.
- PTP hat das Ziel, an den Technologietransfer-Programmen wie z.B. das Programm Europeo Capacities teilzunehmen.
- Mittels der Aktivität als Unternehmensinkubator möchte PTP den Technologietransfer der Forschung sowohl an den Universitäten, als auch in den Laboren des CERSA in die neuen Produktionsrealitäten fördern.
Kontakte nach Deutschland bestehen bereits:
Im Bereich Forschung hat der PTP zahlreiche Kontakte zu deutschen Instituten und Universitäten, sowie zu einigen deutschen Unternehmen oder Niederlassungen. Es besteht eine rege Zusammenarbeit mit dem Max Planck Institut Köln. Prof. Francesco Salamini, derzeitiger wissenschaftlicher Direktor des PTP, war 19 Jahre dort Leiter des Instituts, bevor er wissenschaftlicher Direktor des PTP wurde. Partner: Research Institute for Farm Animals, Università di Giessen, German Research Centre for Biotech Braunschweig, University of Bonn, Lohmann Tierzucht GmbH, University of Munich, Friedrich-Loeffler-Institut, Otto-van-Guericke Universität Magdeburg, Max Planck Institute, Bielefeld University, Humboldt University, German Research Centre for Biotech Braunschweig, Alfred Wegener Institute Bremerhaven, Federal Centre for Breeding Research on Cultivated Plants, MIPS/Inst. F. Bioinformatics, State Plant Breeding Institute (LSA) University of Hohenheim, IPK Gatersleben, Lochow-Petkus GmbH, LfL, Bavarian State Reseach Center for Agriculture, Saaten-Union Resistenzlabor.
Forschung & Entwicklung
Projekt Eadgene
Beschreibung
Europäische Exzellenzennetwork Eadgene.
Nutzen
Ziel des Projektes ist die Vermittlung von notwendigen Basiskenntnissen zur Entwicklung neuer oder verbesserter Therapien und Impfstoffen, einer verbesserten Diagnostik und der Zucht von krankheitsresistenten Tieren in den landwirtschaftlichen Betrieben. In dieser Forschung konzentriert man sich auf wichtige Krankheitserreger in der Nahrungskette; denn diese können die menschliche Gesundheit und den Lebensstil beeinflussen.
Projekt Sabre
Beschreibung
Der PTP ist an dem europäischen Projekt Sabre beteiligt. Im Projekt werden die neuesten Techniken der Genwissenschaft eingesetzt, um Aufzuchtssysteme für Rind, Schwein und Hühner zu entwickeln, die für Wirtschaft und Umwelt nachhaltiger sind. Im Mittelpunkt der Basisforschung stehen die Milchdrüse, der Verdauungsapparat und die Fortpflanzung.
Nutzen
Sabre zielt darauf ab, eine Palette von neuen Aufzuchtsstrategien anzubieten, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere zu verbessern, die Belastung durch Chemie- und Energieverbrauch zu verringern, Abfall und Verschmutzung auf ein Minimum zu reduzieren und die Sicherheit und Lebensmittelqualität zu optimieren. Im Fokus der angewandten Forschung stehen sowohl die Verbesserung der Lebensmittelqualität als auch die Erhöhung der Lebensmittelsicherheit. Beides soll u.a. durch eine verbesserte Tierhaltung erreicht werden.
Projekt Macrosys
Beschreibung
Das europäische Projekt Macrosys koordiniert von Dr. John Williams, wissenschaftlicher Leiter des PTP. Es wird eine Kombination von klassischer und funktionaler Genomik und System Biology (System genetics) Ansätzen verwendet, um die Interaktionen zwischen Erreger und Wirt und der Immunreaktion des Wirtes auf mikrobakterielle Infektionen zu untersuchen. Ziel ist die Entwicklung von molekularen Diagnoseinstrumenten zur Verbesserung der Krankheitskontrolle und Förderung selektiver Rinderzucht.
Nutzen
Hauptziel des Projektes ist die Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Rinder, sowie die Sicherheit der tierischen Erzeugnisse. Man konzentriert sich dabei auf Krankheiten, die für die europäische Bevölkerung immer bedeutender und in anderen Gebieten besorgniserregender werden. Das Projekt behandelt im Besonderen Rindertuberkulose (TBC) und Para Rindertuberkulose (Para-TBC, besser bekannt als Johnes disease).
Projekt NADIR
Beschreibung
PTP ist am europäischen Projekt NADIR beteiligt. Das Projekt umfasst vier Arten von Aktivitäten: Networking (Kommunikation, gemeinsames Nutzen von Best Practices, gemeinsame Verwaltung der biologischen Ressourcen), Forschung (Beschreibung der Tierlinien, Verbesserung der Überwachungsgeräte von Infektionen, Entwicklung neuer Infektionsmodelle für neue Krankheiten), transnationaler Zugriff auf technologische Facilities und Verwaltung des Projektes.
Nutzen
Als strategisches Ziel dieses Projektes kann die Einführung einer europäischen Leadership-Practice im Bereich Studien und Diagnose von Tierinfektionen bezeichnet werden. Hierbei sollen insgesamt 14 Versuchseinrichtungen für Tiere vereint werden. Diese sind mit einer Sicherheitsstufe 3 angelegt und deren Diagnose- und Prüfungsinstrumente werden einer Optimierung unterzogen, damit zum einen Skaleneffekte erzielt werden können, zum anderen eingesparte Ressourcen für die koordinierte Modernisierung der bestehenden Facilities verwendet werden können.
Projekt Drupomics
Beschreibung
PTP ist am Projekt Drupomics beteiligt. Ziel des Projektes ist die Sequenzierung des Pfirsichgenoms mit einer WGS Methode und einer 0.2-04.X Deckung unter Verwendung der verfügbaren Datenbanken Shotgun und Fosmide (internationale Aktivität). Die Sequenzierung wird von der Genomik-Plattform durchgeführt. Für die Assemblierung ist die Abteilung Bioinformatik zuständig. In der Phase 2 des Projektes, d.h. der genetisch-molekularen Kartierung, hat die Abteilung Pflanzengenomik die Aufgabe ca. 200 SNPs aus den Segreganten (TxE und/oder PxF) als direkte Verankerung der Contigs an die genetisch-molekularen Karten zu definieren und zu kartieren.
Nutzen
Ziel des Projektes ist die Sequenzierung des Pfirsichgenoms.
Projekt Mappa 5°
Beschreibung
PTP ist am Projekt Mappa 5° beteiligt. Das Hauptziel des Projektes Mappa 5° ist die Kartierung in hoher Auflösung des Chromosoms 5° des Weizens unter Verwendung rekombinierter Populationen (RIL). An anderen europäischen Einrichtungen und dem UO UNIBA steckt man derzeit in der Entwicklungsphase. Am UO PTP werden Genotypisierungsanalysen der RIL durchgeführt, die mit Molekularmarkern zur Verfügung gestellt werden, die auf BAC Contigs verankert sind.
Nutzen
Das Hauptziel des Projektes Mappa 5A ist die Kartierung in hoher Auflösung des Chromosoms 5A von Weizen.
Inkubator und Förderungen
Inkubator
- Verfügbarer Raum im Inkubator: 2.000 m² für Unternehmen, die Forschung im Bereich Lebensmittelindustrie betreiben
- Infrastruktur: Die Räume des Inkubators werden für Laboraktivitäten mit Arbeitsplätzen, Abzugshauben und technischen Gasanschlüssen eingerichtet. Zudem können die Unternehmen auf die allgemeinen Geräte zugreifen, wie z.B. den Anzuchträumen, Kühlungen von -80° bis +4°, radioisotopisches Labor, Zentrifugen, Lyophilisatoren, etc.
- Verfügbarer Raum für Neugründungen in der Nähe des Parks: Eine Machbarkeitsstudie sowie ein internationaler Marketingplan zur Realisierung eines Business Parks für Industrieansiedlungen, ergänzend zum Pool der Universität und der Forschung von Lodi befinden sich in der Anfangsfase.
Förderungen
- Regionales Gesetz R. 35/96
- Regionales Gesetzpaket PIA für neugegründete Unternehmen
- Maßnahme D4 des Europäischen Sozialfonds
- Regionale Förderung im Rahmen des Projektes "Biotechnologiecluster für die Lebensmittelindustrie"
- Nationales Gesetz 297/99
- Fonds für Investitionen in der Grundlagenforschung (FIRB) des Italienischen Ministeriums für Bildung und Forschung
- Fonds des Italienischen Wirtschaftsministeriums
- VI Rahmenprogramm für Forschung und technologische Entwicklung der EU
- Teilnahme an der Gemeinschaftsinitiative EQUAL im Rahmen der Europäischen Beschäftigungsstrategie
- INTERREG
- "Nuova Programmazione 2007-2013" ein europäisches Gemeinschaftsprogramm zur regionalen Strukturförderung
