Wissenschafts- und Technologieparks

 Polaris - PST della Sardegna - Porto Conte

Polaris maps the Future

 

Porto Conte Ricerche S.r.l.
S.P. 55 Porto Conte/Capo Caccia, Km 8.400 Loc. Tramariglio
07041 Alghero (SS)
(Sardinien)

Telefon:
+39 070 92432204
Fax:
+39 070 92432203
URL:
www.portocontericerche.it

Präsident:
Giulio Murgia
Direktor:
Francesco Marcheschi
Kontakt:
Valter Songini
Email:
info@sardegnaricerche.it

Schwerpunkte

Sardegna Ricerche wurde von der regionalen Regierung beauftragt, die wirtschaftliche Entwicklung der Insel zu fördern. Dabei sollte sowohl auf die vorhandenen technologischen Innovationen als auch auf das Wissen zurückgegriffen werden.
Somit wurde der Wissenschafts- und Technologiepark Polaris 2003 mit Hilfe der Autonomen Region Sardinien und der Europäischen Union von Sardegna Ricerche gegründet. Sardegna Ricerche übernimmt zudem die Verwaltung des Parks.
Polaris als F&E Einrichtung bietet die Möglichkeiten, technologische Forschung zu entwickeln und zu industrialisieren. Gewährleistet wird das durch die Ansiedlung von innovativen Unternehmen, durch F& E Aktivitäten und mit Hilfe eines Systems von Dienstleistungen, Plattformen und Instrumenten für Innovation, Forschung und technologische Entwicklung.
Der Hauptsitz von Polaris befindet sich in Pula, ca. 40 km vom Flughafen Cagliari entfernt.

Kurzbeschreibung

Alghero liegt in Nordsardinien, in einem landschaftlich wertvollem Gebiet in Meeresnähe. Der dortige Sitz hat eine größe von circa 3,5 Hektar und ist weniger als 17 km vom internationalen Flughafen Alghero-Fertilia entfernt. Er besteht aus drei Gebäuden und wird von der Gesellschaft Porto Conte Ricerche verwaltet. Diese fördert und realisiert eigene Forschungsprojekte im Sektor Biotechnologie und setzt die Programme von Sardegna Ricerche in der Region um.
Die Gebäude des Sitzes in Alghero sind ebenfalls über Glasfaserkabelung miteinander verbunden; eine Internetverbindung mit einer Bandbreite von 8Mbits und einer garantierten Mindestbandbreite von 4 Mbits steht allen Nutzern zur Verfügung.
In beiden Standorten gibt es Räume für Büros und Labore, sowie Technologieplattformen und Gemeinschaftsräume wie z.B. eine Rezeption, eine Kantine, Bar und ein kleines Gästehaus, Tagungs- und Fortbildungsräume.

Unternehmen:
17
Fläche:
10.928 m²
Beschäftigte insgesamt:
ca. 500

Sektoren

    • ICT und Technologie
      • Telekommunikation
      • Multimedia
      • Elektronik/Elektrotechnik
      • Mikroelektronik
      • Mechanik
      • Mess-/Steuer-/Prüfgeräte
      • Robotik
      • Industrieautomation
      • Prozessautomation
      • Software
    • Life Sciences und Materialien
      • Biotechnologie
      • Diagnostik
      • Biomedizin
      • Pharmazie
      • Biologie
      • Chemie
      • Nanotechnologie
      • Materialwissenschaften
    • Agrar/Lebensmittel
      • Lebensmitteltechnologien
      • Landwirtschaftliche Produktion
      • Transformation von Erzeugnissen
      • Mikrobiologie
      • Hygienische Untersuchungen
    • Energie und Umwelt
      • Physik
      • Energie
      • Maritime Technologien
      • Umweltschutz

Dienstleistungen

    • Forschung und Technologie
      • Forschung und Entwicklung innerhalb des Parks
      • Verwaltung von externen Forschungsprojekten
      • Technologietransfer
      • Vermarktung von Technologien
    • Human Resources
      • Organisation von Kongressen, Kursen und Seminaren
      • Mitarbeiterfortbildung
      • Partnerschaften mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen
      • Unternehmensberatung
    • Business
      • Vertrauliche Wirtschaftsauskünfte
      • Anbahnung von Geschäftskontakten
      • Beratung zum Schutz geistigen Eigentums
      • Zugang zu Venture Kapital
      • Bildung von Netzwerken
    • Verwaltungsdienstleistungen
      • Beratung im Umgang mit öffentlichen Verwaltungen
      • Unterstützung in Beziehungen mit der EU
      • Technische Unterstützung in der Standortwahl von Unternehmen und Laboreinrichtungen
    • Andere Dienstleistungen
      • Territoriales Marketing
      • Standortmarketing
      • Beratung für die Verwaltung der Energieressourcen
      • Umweltdienstleistungen

Daten & Fakten

Eckdaten

  • Gründungsjahr: 2003
  • Standorte: 2
  • Unternehmen: 17
  • Beschäftigte insgesamt: circa 500
  • Fläche für Forschungseinrichtungen und Büros: unterschiedlich (die Flächen können auf Anfrage als Labor eingerichtet werden)
  • Gesamtfläche: 10.928 m²

Angesiedelte Unternehmen und Zentren

  • Area Marina Protetta Capo Caccia
  • Isola Piana
  • Biodiversity SpA
  • CardioSim
  • CNR, Istituto di Genetica delle Popolazioni
  • CNR, Istituto di Chimica Biomolecolare
  • Euroclone SpA
  • GLOBI snc
  • Ingenia Srl
  • ISOGEM Srl
  • Lea Nanotech Srl
  • Methab Srl
  • Prion Diagnostica Srl
  • SI.GE.CO. - Sistemi Gestionali Computerizzati Srl
  • Società Generale per l'Industria della Magnesia SpA, Gruppo Solvay
  • Università di Sassari, Laboratorio di Scienza dei Materiali e Nanotecnologie
  • Università di Sassari, Laboratorio di Visione Artificiale

Träger

Überwiegend öffentlich.

  • Regione Autonoma della Sardegna

Ziele

  • Steigerung des Technologieniveaus der Unternehmen und Institutionen
  • Technologische Beratung für Unternehmen und Institutionen
  • Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen
  • Wirtschaftliche Verwertung der wissenschaftlichen Ergebnisse
  • Gründung neuer Unternehmen
  • Anziehung von Investoren
  • Intensivierung der Beziehungen zwischen Universitäten und Unternehmen
  • Ausbau neuer Forschungsaktivitäten
  • Verbesserung der Arbeitsqualität
  • Schaffung neuer Arbeitsplätze
  • Vermarktung des Standortes

Netzwerke

  • APSTI (Italienischer Verband der Wissenschafts- und Technologieparks)
  • IASP (Internationaler Verband der Wissenschafts- und Technologieparks)
  • Enterprise Europe Network (Consorzio CINEMA)
  • PATLIB - Patent Library Network
  • APRE - Agentur für die Förderung der europäischen Forschung

Standort

Standort und Umgebung

Name
Einwohner
Entfernung

Stadtanbindung

Alghero

40.887

20 km

Universität

Universität von Cagliari

260 km

Universität von Sassari

40 km

Schwerpunkt
Im Umkreis von

Cluster

Korkverarbeitung

Granit und Marmor

Teppichhandwerk

ICT

mehrere Standorte

Infrastruktur

Name
Entfernung

Flughäfen

Alghero Riviera del Corallo

18 km

Cagliari "Mario Mameli"

250 km

Bahnhof

Alghero

18 km

Hafen

Hafen von Porto Torres

42 km

Anbindung

Der “Porto Canale di Cagliari” ist der wichtigste Containerhafen Sardiniens und liegt 37 km entfernt von Polaris. Der Hafen wird von der Gesellschaft „Cagliari International Container Terminal“ (CICT) verwaltet, die wiederum zu der Gruppe Contship Italia gehört. Er ist nicht nur ein Transhipment Hub, sondern auch ein zentraler Knotenpunkt für den regionalen Markt. Mit Hilfe dieses Hafens sowie den zahlreichen Kooperationen mit den wichtigsten Unternehmen Sardiniens können sowohl das Exportpotenial erweitert werden als auch neue Partnerschaften geschlossen werden. ALLGEMEINE INFORMATIONEN Zufahrtskanal: Breite: 216 m Tiefe: 21 – 16 m Breite des Beckens: 600 m Entfernung Liegeplatz: 1,5 n.m. Breite des Kanals: 216 m

Technologietransfer

EU-Projekte: EEN (Enterprise Europe Network)

Das neue Netzwerk „Enterprise Europe Network“ resultiert aus dem professionellen Wachstum der vorherigen Netzwerke des Innovation RelayCentre und des Euro Info Centre. Es bündelt Kompetenzen, Dienstleistungen und Instrumente, die den KMUs als Grundlage für die Steigerung ihres Innovationspotentials dienen. Darüber hinaus sollen sie den Zugriff auf EU-Finanzierungsprogramme zur Internationalisierung und Innovation erleichtern. Das im Park integrierte Konsortium CINEMA (Central Italy Network to Enhance coMpetitive business Activities) ist Mitglied des EENs und deckt insgesamt fünf Regionen (Toskana, Marken, Umbrien, Latium und Sardinien) sowie 22 Partner. Die Gesamtkoordinierung wiederum hat das Consortium Pisa Ricerche inne.

  • visits and audits to assess enterprises’ technology potential and requirements
  • technology brokerage through the European networks
  • assistance in early-stage negotiation of technology transfer agreements
  • organisation of technology transfer info days and thematic seminars
  • support for participation in brokerage events and technology transfer days organised in collaboration with European partners.

Kontakte zu Deutschland wären erwünscht in den Bereichen:

Unternehmen und Forschungsinstitute, die in folgenden Bereichen tätig sind: ICT (Informations- und Kommunikationstechnologie), Biomedizin, Bioinformatik, industrielle Biotechnologie (speziell Nanotechnologie, Agrarindustrie, Proteomik, Umwelt/Biodiversity).

Forschung & Entwicklung

Programme und Dienstleistungen

  • Integrated Innovation Programmes (Programmi Integrati di Innovazione - P.I.I.). These are designed to support process, product and organisational innovation in Sardinian enterprises belonging to the same sectoral, geographical or operational area, through a set of actions (information, technology facilitation, innovation, enterprise creation, training etc.).
  • R&D programmes. These are support programmes for the implementation of industrial research and pre-competitive development projects by enterprises operating in Sardinia.
  • Integrated Service Programmes (Programmi Integrati di Servizi - P.I.S.). These programmes are reserved exclusively for the services, local areas or sectoral chains identified from time to time by Sardegna Ricerche, which also defines the contents of each programme (methodology, quality standards, objectives, etc.). Service delivery is accompanied by facilitation, training and mentoring activities, in which the beneficiary Sardinian enterprises are required to participate.
  • Pilot or Cluster Projects. A tool developed by Sardegna Ricerche to raise awareness and encourage adoption of innovative process, product and organisational solutions by Sardinian enterprises belonging to the same industry cluster or production chain. By means of pilot projects, the enterprises belonging to a specific economic sector, starting from analysis of their technology, production and market requirements and ranking their priorities, identify a specific area for common action.

Inkubator und Förderungen

Inkubator

  • Jede Unternehmung erhält 70 qm Fläche, darüber hinaus wird ihnen 100 qm zur gemeinschaftlichen Nutzung der Serviceleistungen/Geräte angeboten, 700 qm an öffentlichen, abgrenzbaren Stellen als auch 140 qm, auf denen Forschungshilfe angeboten wird
  • Standardausstattung jedes Inkubators (exklusive Nutzung): Werkbänke, Abzugshauben für Chemikalien, beheizbarer Magnetröhrer, Röhrgeräte mit Vibrationsfunktion, Kühlschrank, Gefrierschrank, Fax, Drucker, Computer.
  • Spezielle Laborinstrumente auf Anfrage: Zentrifugen, diverse thermostatische Bäder, analytische als auch technische Analysen, Kryothermostat (zirkulierend), Heiztische, etc.
  • Spezielle Forschungsgeräte auf Anfrage: HPLC, PCR Real Time, LC Massa, Kältekammer, MilliQ, etc.
  • Der Park bietet drei verschiedene Möglichkeiten der Niederlassung: Bioinkubator, Standardinkubator als auch in einer ICT Farm (speziell Informations- und Kommunikationstechnologie).

Regionale Förderungen

  • POR - FESR Sardegna 2007-2013: Beinhaltet eine Finanzierung von ca. € 1,7 Mrd. für den Zeitraum 2007-2013. Weitere Maßnahmen des Regionalen Förderprogramms (POR) stellen Fördermittel für Forschung, Erprobung und vorwettbewerblicher Entwicklung bereit.
  • Regionales Anwendungsprogramm FAS (Fonds für wenig genutzte Gebiete) 2007-2013: Einige strategische Maßnahmen des Programms beinhalten Fördermittel für Forschung, Innovation und Technologietransfer.
  • Regionalgesetz Nr. 7 vom 7. August 2007: Förderung der wissenschaftlichen Forschung und der technologischen Innovation in Sardinien. Ziele: a) Förderung, Unterstützung und Verbreitung der wissenschaftlichen Kultur; b) Entwicklung, Anwerbung und Erhalt von hoch qualifizierten Human Ressourcen im regionalen Forschungssystem; c) Unterstützung des regionalen Forschungssystems und seine Internationalisierung; d) Rationalisierung der Organisation, Programmierung und Anwendung der regionalen Maßnahmen im Forschungssektor; e) Entwicklung einer engen Zusammenarbeit zwischen Basis- oder Grundlagenforschung und Forschungs- und Unternehmenssystem.

Nationale Förderungen

  • Gesetzeserlass Nr. 297 vom 27. Juli 1999: Beinhaltet nicht rückzahlbare Zuschüsse für Industrieforschung und vorwettbewerbliche Entwicklung.
  • Gesetzeserlass Nr. 2 vom 28.01.09: Beinhaltet eine Steuererleichterung für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Unternehmen aus allen Sektoren können diese in Anspruch nehmen, mit Ausnahme von Unternehmen in Schwierigkeiten gemäß der gemeinschaftlichen Leitlinien für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung von Unternehmen in Schwierigkeiten.

Europäische Förderungen

  • Das siebte Rahmenprogramm für Forschung und technologische Entwicklung 2007-2013beinhaltet Finanzierungsmittel für die Durchführung von F&E Projekten. Ziel ist die Steigerung von Sardiniens Wettbewerbsfähigkeit.