Fondazione Toscana Life Sciences
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Fax
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Forschung & Entwicklung
Molteni Therapeutics
Beschreibung
Molteni Therapeutics ist ein Spezialpharma-Unternehmen, das in der Forschung und Entwicklung von innovativen antibakteriellen und antifungiziden Wirkstoffen tätig ist. In den vergangenen Jahrzehnten hat es bei der Anwendung der Photodynamischen Therapie (PDT) gegen bakterielle, fungizide und auch Antibiotika-resistente Infektionen ein internationales Know-How erworben. Molteni Therapeutics verfügt über Versuchsmodelle für Infektionen in Vitro (z.B. bakterielle Biofilms) und in Vivo (z.B. infizierte Wunden), um die Wirksamkeit und Verträglichkeit seiner Derivate testen zu können. Außerdem verfügt das Unternehmen über Fachleute im Bereich Bioanalytik, ADME/PK und Formulierungsentwicklung von topischen Produkten, die für die Optimierung der therapeutischen Protokolle notwendig sind.
Ziel des Projektes, Zielgruppe, Nutzen
In den letzten Jahrzehnten wurden aufgrund ständig ansteigender bakterieller und antibiotischer Resistenzen neue therapeutische Strategien dringend notwendig. Um diesen neuen Bedarf decken zu können, verfügt Molteni Therapeutics über eine Pipeline mit neuen chemischen Größen, die patentiert sind; bei bakteriellen und fungiziden Infektionen, auch mehrfach resistente Erreger sind diese Wirkstoffe leistungsstark und mit einer umfassenden Wirkung. Außerdem wurde festgestellt, dass der bimodale Ansatz bei der photodynamischen Therapie nicht zu bakteriellen Resistenzen führt. Die innovative Leitsubstanz RLP068 von Molteni Therapeutics befindet sich derzeit in der klinischen Erprobungsphase am Menschen (First in Human) in Großbritannien; 2010 erfolgt die Erprobungsphase 2A.
Externautics
Beschreibung
Dieses Projekt beinhaltet die Identifizierung von neuen Tumormarkern, um diagnostische und therapeutische Instrumente entwickeln zu können. Um dieses Ziel zu erreichen, werden bei dem Projekt moderne Techniken im Bereich Genomik, Proteomik und Bioinformatik eingesetzt. Eine polyklonale Antikörperbibliothek wird hierfür eingesetzt, die durch Immunisierung von Versuchstieren mit rekombinanten humanen Proteinen hergestellt wird; die Proteine werden aufgrund ihrer genannten Zugehörigkeit zu den Proteinklassen der Zellmembran oder aus geheimen Datenbanken ausgewählt. Die Auswahl in silico wurde zusätzlich gefiltert, indem man Proteine auswählte, die als hypothetisch und/oder in wissenschaftlichen Studien nur am Rande vermerkt sind. Die Antikörperbücherei enthält derzeit ca. 1700 Antikörper und wird genutzt, um zu überprüfen, welche ausgewählten Proteine in den Tumorgeweben selektiv ausgedrückt sind. Im Einzelnen werden ein Screening und die Identifizierung von Tumormarkern durch die Analyse von klinischen Proben an Tumorpatienten durchgeführt. Dabei kommt die TMA Methode (Tissue Microarray) zur Anwendung. Proteine mit selektiver oder Hyper-Expression in den Tumorgeweben werden detailliert erforscht, um somit Marker validieren zu können; dies umfasst auch die Beschreibung und Festlegung ihrer Relevanz bei Tumorerkrankungen. Die erste Validierungsphase beinhaltet die Bestätigung des veränderten Markers bei einer hohen Patientenzahl, um so die statistisch bedeutenden Häufigkeitswerte festzulegen. Die Präsenz von Markern wird zudem im Blut und Urin der Patienten bestimmt. Diese Analyse ist besonders wichtig, da Tumormarker, die in Körperflüssigkeiten nachweisbar sind, einen hohen Handelswert besitzen. Zudem werden spezifische monoklonale Antikörper für Marker entwickelt, die identifiziert und definiert wurden, so dass auf selektive Weise Marker in Zellen erkannt werden können, unter Verwendung von Techniken der Immunohystochemie, konfokale Mikroskopie, Zytofluorometrie und andere immunologische Methoden. Die Marker werden dann nach ihrem klinischen Einsatz unterteilt, und werden je nach der möglichen Verwendung als Diagnose und/oder Prognoseinstrument (z.B. ein Marker dessen Präsenz/Absenz den neoplastischen Verlauf nicht verändert, aber dessen Präsenz/Absenz in eindeutigem Zusammenhang mit dem Tumortyp steht, oder sein natürlicher Verlauf, bzw. sein Verlauf in Folge einer Therapie) von den Markern unterschieden, die für die Entwicklung von antitumoralen Medikamenten geeignet sind. Die Identifizierung der Marker für den therapeutischen Einsatz erfordert mehrere Phasen der Erprobung. Zunächst wird das Erscheinen der identifizierten Marker auf der Oberfläche von Tumoren bestätigt, die Patienten entnommen wurden, oder auf tumoralen Zelllinien. Dabei verwendet man Techniken wie z.B. Zytofluorometrie und konfokale Mikroskopie. Daraufhin erfolgt eine Studie der phänotypischen und funktionalen Veränderungen der Zelle in Folge der Veränderung des Markers, ausgelöst durch eine notwendige Genmanipulation. Diese Genmanipulation erfordert den Einsatz von Techniken der genetischen Inaktivierung (durch Antisense-Oligonucleotide, Ribozyme oder siRNA) oder Techniken der Überexpression durch Transfektion von kodierenden Konstrukten für die Marker unter Verwendung von repräsentativen Zellmodellen der Tumorklassen. In einer späteren Projektfase werden auch transgenetische Organismen verwendet, wie z.B. Knock-out und Knock-in Mäuse, deren relevanter Gen-Ausdruck selektiv modifiziert wurde, um so den Effekt des veränderten Ausdrucks auf die physiologischen und morphologischen Parameter des Organismus beobachten zu können. Zum Schluss werden die monoklonalen Antikörper für den ausgewählten Marker auf ihre Fähigkeit hin analysiert, das In-Vitro Wachstum der Tumorlinien zu stoppen oder die tumorale Entwicklung bei In-Vivo-Versuchsmodellen aufzuhalten bzw. zu verhindern.
Ziel des Projektes, Zielgruppe, Nutzen
Tumoren sind eine der Haupttodesursachen des Menschen. Eine sorgfältige und frühzeitige Diagnose, zusammen mit einer wirksamen Therapie könnten die Sterblichkeitsrate bei dieser Krankheit massiv senken. Am wichtigsten ist die Identifizierung spezifischer Molekularkomponenten (Marker), die aufgrund ihrer selektiven Präsenz im Tumorgewebe klinisch für die Tumordiagnose und –prognose, sowie für antitumorale Therapien und die Entwicklung neuer Molekulartherapien verwendet werden können. Dieses Projekt beinhaltet die Identifizierung von neuen Tumormarkern. Dabei verwendet man einen innovativen immun-proteomischen Ansatz mit dem Ziel Diagnose- und Therapieinstrumente zu entwickeln. Das Projekt ist hochgradig innovativ und wichtig für die Industrie, da es ermöglicht. neue Diagnose- und Therapieinstrumente in der Onkologie zu entwickeln. Die erwarteten Ergebnisse aus diesem Projekt können in verschiedenen Bereichen genutzt werden, sowohl in der Grundlagenforschung als auch im Bereich klinische Diagnose und Prognose von Tumorerkrankungen. Im Forschungsbereich ermöglichen neue Tumormarker neue Erkenntnisse über die Biologie von Tumoren. Außerdem führt dies zu einer besseren Definition der molekularen Komponenten, wodurch sich die Neoplasien der Patienten unterscheiden. Schließlich bieten die Antikörper gegen die Marker vor allem den Forschern spezifischere Alternativen, um die Rolle dieser Proteine in der Onkogenese und im tumoralen Verlauf zu untersuchen. Mittelfristig können die Ergebnisse wertvoll sein für die Produktion von Antikörper zum diagnostischen und therapeutischen Einsatz und für die Schaffung diagnostischer und prognostischer Kits. Es entstehen neue therapeutische Wirkstoffe auf der Grundlage der identifizierten Marker. Sie dienen dazu, gezielte Krebstherapien bei einer besseren und individuelleren Behandlung des Patienten zu entwickeln. Man basiert sich dabei auf die spezifische molekulare Klassifizierung der Neoplasie des Patienten. Externautics möchte einige besonders interessante Marker dieses Projektes entwickeln, um diese bis zur klinischen Entwicklungsphase zu bringen. Dabei sollen noch weitere nationale und internationale Partner aus der Industrie und/oder aus den Universitäten beteiligt werden.





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