Wissenschafts- und Technologieparks

 CERFITT

CERFITT: Ein ideales Umfeld für Unternehmensgründungen unter günstigen Bedingungen, bietet flexibel eingerichtete Räume zur sofortigen Nutzung, unternehmerische und technologische Dienstleistungen sowie ein Kontaktnetz und Strategiehilfen

 

Viale Rinaldo Piaggio, 32
56025 Pontedera (PI)
(Toskana)

Telefon:
+39 0587 274811
Fax:
+39 0587 291904
URL:
www.pont-tech.it

Präsident:
Prof. Riccardo Lanzara
Direktor:
Giuseppe Pozzana
Kontakt:
Giuseppe Pozzana
Email:
pont-tech@pont-tech.it

Schwerpunkte

Sowohl die strategische Positionierung des Parks -die räumliche Nähe zu zahlreichen technologischen Laboratorien, zu Exzellenz-Forschungszentren sowie zu Industrieniederlassungen- als auch die Beziehungen von Pont-Tech zu Behörden, zu Verbänden und zu regionalen Unternehmen sind die Stärke des CERFITT im Vergleich zu entsprechenden Strukturen.

Kurzbeschreibung

Die Kommune Pontedera übertrug Pont-Tech die Verwaltung des CERFITT (Forschungs- und Ausbildungszentrum für Innovation und Technologietransfer). Das erste Gebäude des Zentrums wurde im Juni 2008 eingeweiht und bietet Unternehmensgründern mit folgenden Einrichtungen eine unterstützende Struktur:
·Inkubator
·Technologiepool für bereits gegründete Unternehmen
·Multiservice-Labor
Die räumliche Nähe und die engen Beziehungen zwischen Pont-Tech und dem Polo Sant’Anna Valdera – ein Zusammenschluss der Forschungszentren der Scuola Sant’Anna di Pisa - stellen das Fundament für das Beratungs- und Dienstleistungsnetz, von dem die Unternehmensgründer profitieren können.
CERFITT befindet sich im Herzen Pontederas und hat hinsichtlich Logistik und Infrastruktur eine ideale Lage. Darüberhinaus verfügt es auf mehr als 3000 m² über eingerichtete und verkabelte Büros, Gemeinschaftsräume, Aulen, technische Dienstleistungen und Laboreinrichtungen.

Unternehmen:
17 derzeit (25 insgesamt)
F&E-Einrichtungen:
7
Fläche:
7.000 m²
Beschäftigte insgesamt:
225 ca.

Sektoren

    • ICT und Technologie
      • Multimedia
      • Elektronik/Elektrotechnik
      • Mikroelektronik
      • Mechanik
      • Robotik
      • Industrieautomation
    • Life Sciences und Materialien
      • Diagnostik
      • Nanotechnologie
    • Agrar/Lebensmittel
      • Landwirtschaftliche Produktion
      • Mikrobiologie
    • Energie und Umwelt
      • Energie
      • Umweltschutz

Dienstleistungen

    • Forschung und Technologie
      • Vermarktung von Technologien
    • Human Resources
      • Organisation von Kongressen, Kursen und Seminaren
      • Mitarbeiterfortbildung
      • Partnerschaften mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen
      • Unternehmensberatung
    • Business
      • Anbahnung von Geschäftskontakten
      • Beratung zum Schutz geistigen Eigentums
      • Zugang zu Venture Kapital
      • Bildung von Netzwerken
    • Verwaltungsdienstleistungen
      • Beratung im Umgang mit öffentlichen Verwaltungen
      • Administrative Dienstleistungen für die angesiedelten Unternehmen
      • Unterstützung in Beziehungen mit der EU
      • Technische Unterstützung in der Standortwahl von Unternehmen und Laboreinrichtungen
    • Andere Dienstleistungen
      • Territoriales Marketing
      • Standortmarketing

Daten & Fakten

Eckdaten

  • Gründungsjahr: 1996
  • Standorte: 1
  • Unternehmen: 17 derzeit (25 insgesamt)
  • Anzahl der Forschungszentren: 7 assoziierte Universitätsforschungszentren
  • Beschäftigte insgesamt: 6 Mitarbeiter im Technologietransferpool + ca. 70 Mitarbeiter in den angesiedelten Unternehmen + ca. 150 Mitarbeiter in den Universitätsforschungszentren
  • Fläche für Forschungseinrichtungen: insgesamt 950, davon 350 im Pool und 600 in den Forschungszentren
  • Gesamtfläche: 7.000 m²
  • Verfügbare Fläche für Neuansiedlungen: 90 m²

Angesiedelte Unternehmen und Zentren

Träger

vorwiegend öffentlich:

  • Öffentliche Einrichtungen (4): Provinz Pisa, Kommune Pontedera, Kommune Bientina, Kommune Calcinaia
  • Universitäten (2): Scuola Superiore Sant'Anna di Pisa; Università di Pisa
  • Kreditanstalten (3): Fidi Toscana; Banca Popolare di Lajatico; Banca di Credito Cooperativo di Fornacette
  • Private Unternehmen (1): Piaggio & C SpA
  • Berufsverbände (2): Unione Industriali Pisana - Vereinigung der Industriellen von Pisa; CNA - nationaler Verband des Handwerks und der KMU’s

Ziele

  • Technologische Beratung für Unternehmen und Institutionen
  • Steigerung des Technologieniveaus von Unternehmen und Institutionen
  • Intensivierung der Beziehungen zwischen Universitäten und Unternehmen
  • Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen
  • Standortmarketing

Netzwerke

  • APSTI (Italienischer Verband der Wissenschafts- und Technologieparks)
  • ADACI - Associazione Italiana di Management degli Approvvigionamenti

Standort

Standort und Umgebung

Name
Einwohner
Entfernung

Standort

Pontedera

26.000

Nächstliegende Städte

Pisa

85.000

25 Km

Livorno

148.000

40 Km

Florenz

366.488

75 Km

Universität

Polo Sant’Anna Valdera (struttura della Scuola Superiore Sant’Anna di Pisa)

Università di Pisa; Scuola Superiore Sant’Anna di Pisa; Scuola Normale di Pisa

25 Km

Schwerpunkt
Stadt
Entfernung vom Park

Cluster

Zulieferung für die Stahl- und Metallindustrie

Valdera

im Park

Möbeldistrikt

Cascina

8 Km

Lederdistrikt

S.Croce

15 Km

Papierdistrikt

Lucca

35 Km

Infrastruktur und Anbindung

Name
Entfernung

Flughäfen

Pisa (Galileo Galilei)

20 Km

Florenz (Vespucci)

65 Km

Bahnhöfe

Pontedera

0,1 Km

Pisa

25 Km

Florenz

65 Km

Hafen

Livorno

40 Km

Verkehrsanschluss

  • Schnellstraße Florenz-Pisa-Livorno: 1 Km
  • Autobahn A12: 25 Km
  • Autobahn A1: 65 Km

Technologietransfer

Pharma/Biomedizin Sektor

  • Im Bereich der Medical Device steht die Zusammenarbeit in Netzwerken zwischen italienischen und ausländischen Unternehmen im Mittelpunkt.
  • Aufbau einer GMP-Struktur (Good Manufacturing Practices) für die Entwicklung und Produktion von Arzneimittel.
  • Projekt zur Förderung der Biomedizin (Hong Kong, USA, Arabische Emirate): Es besteht eine Zusammenarbeit mit Toscana Promozione und ICE. Ziel ist die Organisation diverser Delegationsreisen um Business Matching im Bereich der Biomedizin voranzutreiben (darüber hinaus existieren ähnliche Kooperation mit dem „National Institute of Health“ und dem amerikanischen Konsulat um das Business Matching auch mit diesen Ländern zu unterstützen).

Alternative Energien Sektor

  • Projekt „H2 – Wasserstoff“ (Ministerium für Universität und Forschung)
  • Projekt SAVIA ( Antriebssysteme basierend auf Wasserstoff und Ammoniak) – Region Toskana.
  • Projekt NanoCatGeo („Neue nanostrukturierte Katalysatoren für die Generierung von elektrochemisch erzeugtem Wasserstoff durch Windvorrichtungen), (Privatauftrag).

Mechanik Sektor

  • Projekt ESSETRE: Experimentierung im Ballungsraum Pisa – Livorno - Luca im Gebrauch von Simulierung und virtuelle Realität für Informatisierung der industriellen Prozesse und Co-Design, für Waren- und Materialbewegung und für das Sicherheitstraining im Arbeitsbereich.
  • Projekt PRAGMA: Experimentierung mit virtuellen Aggregationsmodellen zwischen den wichtigsten, lokalen klein und mittelständischen Zulieferern. Themenbereiche wie logistische Lösungen auf lokaler Ebene, codedesign und Planung sowie die Diversifizierung auf nationalen und internationalen Märkten stehen im Mittelpunkt.
  • Projekt Mechanical Training: die neue Bildungsinitiative, die sich insbesondere an die Zulieferer von mechanischen Komponenten richtet, soll auf spezifische Erfordernisse und Nachfragen, die im industriellen System in der italienischen Region Valdera manifestiert sind, reagieren.
  • Projekt SINTEGES: Das Projekt unterstützt die Integration zwischen der Unternehmensanwendung der Piaggio SpA und denen der lokalen Zulieferer. Diese Integration soll unter anderem durch eine progressive Qualifizierung und dem Gebrauch einer gemeinsamen Informatikplattform gewährleistet werden.

Sektor der neuen Materialien

  • Entwurf und Durchführung von Laboratorien für die Erforschung neuer, wiederverwendbarer Kunststoffpolymere (Universität von Pisa).

Netzwerke Sektor

  • Projekt INCUBA.TO.RE: Strukturierung eines regionalen Inkubatornetzwerks basierend auf der Identifikation von Parametern, die für die Gründung und das Wachstum neuer KMUs eine gemeinsame Grundlage für eine wiedererkennbare Inkubationsstruktur darstellen sollen.
  • Machbarkeitsstudien für Kompetenzzentren für die Bereiche:
    Life Sciences
    Unternehmensinkubation
    ICT Anwendungen

Kontakte nach Deutschland bestehen bereits:

  • Institute of Healthcare Industries, Steinbeis University, Berlin
  • Institut fur Medizintechnik und Biophysik, Forschungszentrum Karlsruhe
  • Novineon Healthcare Technology Partners

Kontakte nach Deutschland wären erwünscht in den Bereichen

Willkommen wären Kontakte im Automobilsektor.

Forschung & Entwicklung

Projekt: Suche nach neuen Polymerverbindungen von gebrauchtem Kunststoff

Beschreibung und Nutzen

Das Projekt zielt auf die Forschung und Experimentierung neuer compound Polymere von gebrauchtem Kunststoff ab. Eigens für dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Universität Pisa ein spezielles Technologielabor zur Verfügung gestellt. Das Vier-Phasen-Projekt angelehnt an Industrieinvestitionen für die Aufbereitung von Kunststoffmaterialien gehört aufgrund des von der Region Toskana und der Provinz Pisa abgeschlossenen Abkommens zur regionalen Entwicklung zu den Prioritätsprojekten in der Region. Das Experimentieren und Testen von neuen compound Polymeren steht im Mittelpunkt; Aktivierung einer Kette, die durch Materialrecycling und Produktion neuer Güter neue Produkte hervorbringt, auch mit kompatiblen Eigenschaften für Bewegungskomponenten. Das Projekt hat die Besonderheit, einen der Hauptakteure für die Bearbeitung von gebrauchtem Kunststoff als Partner verpflichtet zu haben, exklusiv für das Sammeln in der ganzen Region.

Projekt „H2 – Wasserstoffverbindung“ (Ministerium für Universität und Forschung)

Beschreibung und Nutzen

  • Realisierung von konkreten Anwendungen insbesondere im Bereich der Fortbewegungssysteme. Das soll zum einen die Umweltverschmutzung hervorgerufen durch den Straßenverkehr in Städten verringern, zum anderen alternative Mobilitätssysteme unterstützen.
  • Schnelle Zustimmung für den Einsatz von Wasserstoff auch für Motoren, die auf traditionellen und bereits verfügbaren Technologien basieren; somit kommt es bereits heute zu einer effektiven Auseinandersetzung mit der Problematik des „Systems“ (Infrastrukturierung, Gesetzgebung, Komponenten, Modelle der Mobilität, etc.), die in jedem Fall auch im Hinblick auf den Einsatz innovativer Technologien wie beispielsweise Brennstoffelemente betrachtet werden sollte, (ihr wurde übrigens eine eigene Aktivitätsreihe gewidmet).
  • Experimentelle Versuche im Hinblick auf die Reduzierung der Umweltbelastung sowie der Effizienzverbesserung des gesamten Prozesses, der Methoden und der Technologien für die Wasserstoffproduktion, in dem man Gebrauch macht sowohl von Energien gewonnen aus erneuerbaren Energiequellen als auch von dem Ausschuss produziert durch die Raffination der Kohlenwasserstoffe oder anderer industrieller Prozesse.
  • Forschung und Entwicklung von industrieller Informatikanwendungen sowie enabeling technologies im Bereich der Prozess- und Produktsicherheit. Im Zentrum stehen neben der sicheren Energieproduktion vor allem Systeme zur Parameterkontrolle bei der Wasserstoffverbrennung.

Inkubator und Förderungen

Inkubator

  • Die maximale Auslastung liegt derzeit bei 22 Unternehmen (insgesamt 1500 m²), zuzüglich Konferenzräume und Gemeinschaftsräume.
  • Büros mit Breitband-Internetzugang, Serverraum, Laboreinrichtungen für Mikrorobotik, Mikromechanik und Elektronik, eingerichtete Reinräume, mechanische Werkstatt, Nutzung von Multimediasälen und Videokonferenz. Ab 2011 werden zusätzlich zu einem Zentrum für immersive Visualisierung und einem großen Konferenzraum neue Laboratorien für Materialproben und –tests zur Verfügung stehen.
  • Pont-Tech liegt neben dem Industriegebiet von Pontedera (dort befindet sich u.a. Piaggio SpA, der größte europäische Zweiradhersteller).
  • Zwei ausländische Unternehmen haben ihre Niederlassung vor Ort: Electrawinds (B) und Fatronik (ES).

Regionale Förderungen

  • Regionaler Zuschlag für den Kauf von “advanced services“ (einschließlich derer für die Inkubation)
  • “Early Stage” Fonds (Region Toskana)
  • „SICI Toscana Innovazione“ Fonds

Sonstige Förderungen

  • Rotierender Fonds der Handelskammer Pisa zur Finanzierung von Start-ups
  • Erhalt des regionalen Zuschlags FINEV zur Finanzierung von Start-ups